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Lernbegleitung für Frauen mit Migrationshintergrund

Pokorny-Reitter: großer Erfolg.
Die Lernbegleitung für Frauen aus unterschiedlichen Sprachgruppen im Innsbrucker Stadtteil O-Dorf ist ein großer Erfolg. „Wir haben sehr erfolgreich ein niederschwelliges, frauenspezifisches und bedarfsorientiertes Angebot geschaffen, das den Frauen Unterstützung bei der Orientierung im Innsbrucker Alltag bietet. Die Weitergabe von alltagsrelevanten Informationen und das Erarbeiten eines entsprechenden Wortschatzes steht dabei im Mittelpunkt der Treffen“, so Wohnungsstadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter und Integrationsreferentin Notburga Troger.

„Wir haben derzeit 22 Teilnehmerinnen, die regelmäßig anwesend sind: Das ist ein Drittel mehr als beim letzten Kurs. Besonders die Mund-zu-Mund-Propaganda und die Aushänge in den Kindergärten und Schulen bewirken diese steigende Nachfrage“, so Kursleiterin Julia Schindel.

„Mit den Teilnehmerinnen wurden Themen wie „Wohnen in Innsbruck“, „Bank und Geld“ und „Arztbesuche“, usw. besprochen. An den Nachmittagen erhalten die Teilnehmerinnen Sprachunterricht. Wegen ihrer Herkunft können einige Frauen leider keine lateinischen Buchstaben. Sie machen jetzt einen Alphabetisierungskurs“, so Julia Schindel.

„Frauen mit Migrationshintergrund haben aufgrund ihrer familiären, sozialen und finanziellen Situation kaum Möglichkeiten, sich außerhalb ihres gewohnten sozialen bzw. familiären Umfelds zu bewegen. Die Erfahrungen mit der Lernbegleitung im O-Dorf sind so positiv, dass wir dieses Angebot auch auf andere Innsbrucker Stadteile wie Hötting West ausdehnen“, so Integrationsreferentin Notburga Troger und Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter abschließend.

Rückfragen:
Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter (amtsführende Stadträtin)
0664/8118770
18. Mai 2011