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LED-Solarleuchte am Adolf-Pichler-Platz installiert

Die moderne Straßenbeleuchtung ist energieautark.
Der Einsatz von umweltfreundlichen und erneuerbaren Energien ist besonders in Städten von immer größerer Bedeutung. Um das Bewusstsein von Innsbrucks BürgerInnen für Energieeffizienz zu schärfen, hat die Stadt Innsbruck gemeinsam mit dem Energiehauspark und den Innsbrucker Kommunalbetrieben am Adolf-Pichler-Platz eine LED-Solarleuchte installiert. Umwelt- und Verkehrsstadtrat Ernst Pechlaner, IKB-Vorstand DI Helmuth Müller, Energiehauspark-Geschäftsführer Ing. Manfred Abenthung und AMProducts-Verkaufsleiter Edwin Schöpf informierten am 5. Mai über das Projekt.

„Die Stadt Innsbruck möchte mit der Aufstellung dieser Solarleuchte im Bereich Energieeffizienz ein Zeichen setzen“, so Umweltstadtrat Pechlaner, dem die Vorbildfunktion der Stadt Innsbruck ein Anliegen ist. „Erneuerbare Energieträger bilden in einer nachhaltigen Energiewirtschaft ein zentrales Element und gerade in der Straßenbeleuchtung muss im Hinblick auf eine Senkung des Energieverbrauchs noch vieles optimiert werden. Ich bedanke mich daher bei der IKB und den Projektpartnern, besonders bei Ing. Manfred Abenthung und dem Energiehauspark.“

„Diese Initiative freut mich sehr“, so IKB-Vorstand DI Müller. „Wenn es um Photovoltaik geht, ist in Innsbruck sicher noch viel Potential vorhanden, doch wir sind definitiv auf einem sehr guten Weg. Das Ziel muss der breite Einsatz von erneuerbarer Energie in allen Lebensbereichen sein und das können wir nur durch konsequente Entwicklung und Ausbau erreichen.“

Energieautarke Beleuchtungsform
Mit der Installation der Solarleuchte am Adolf-Pichler-Platz soll die Eignung dieser Beleuchtungsform im Stadtgebiet beobachtet werden. Die LED-Solarleuchte arbeitet dabei energieautark, sie bezieht ihre Energie ausschließlich über die Sonne. Ein Stromanschluss (und damit zusammenhängend Kabelgrabarbeiten) sind dementsprechend nicht notwendig. Auch bei Schlechtwetter – besonders im Winter – arbeitet die LED-Solarleuchte zuverlässig.
Gegenüber alten Beleuchtungsmitteln wie Quecksilber und Natrium Dampflampen kann mit LED Technologie bis zu 90% der Energie eingespart werden und die Leuchtmitteldauer auf bis zu 15 Jahre verlängert werden.

IKB erfüllt mit Licht-Contracting viele Aufgaben
Die Stadt Innsbruck muss sich wie alle Tiroler Gemeinden in den nächsten Jahren verstärkt mit der kommunalen Beleuchtung auseinandersetzen. Eine EU-Richtlinie fordert das Aus für veraltete Leuchtmittel und den Einsatz von umweltgerechten Lampen und Leuchten. Die IKB bietet sich hier als Dienstleister der Gemeinden an. Nach einem Straßenbeleuchtungs-Check, bei dem die Ist-Situation analysiert wird, plant die IKB die notwendigen Errichtungs-, Sanierungs- und Optimierungsmaßnahmen der Beleuchtungsanlage. Im Gegenzug zu einer monatlichen Pauschale übernimmt die IKB Wartung und Instandhaltung und bietet so ein Rund-um-Service für die Gemeinden. Mit einem maßgeschneiderten Angebot können die Kommunen viel Geld und Energie sparen. Zusätzlich können sie durch die ideale Beleuchtung für Sicherheit und ein attraktives Ambiente für ihre BürgerInnen und Gäste sorgen.

IKB steht für eine energieeffiziente und umweltverträgliche Beleuchtung
Eine nicht effizient eingesetzte Beleuchtung verursacht unnötige Kosten und schadet sowohl dem Klima (hoher Energieverbrauch, erhöhter CO2-Ausstoß) als auch der Umwelt (viel Streulicht, hoher UV-Strahlungsanteil, Gefahren- und Störquelle für Insekten, Vögel, Amphibien, Reptilien).
Die IKB hat ein zukunftsweisendes Konzept für die Beleuchtung des gesamten Innsbrucker Stadtgebietes erarbeitet. Dabei arbeitete sie mit der Organisation „Helle Not“ (einen Zusammenschluss der Tiroler Umweltanwaltschaft und der Tiroler Landesmuseen für den sorgsamen Umgang mit Licht) zusammen.

Nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien durch IKB-Photovoltaik-Projekt in Innsbruck
„Die IKB beweist auf dem Gebiet der Beleuchtung als auch beim Thema Photovolatik erneut ihr umweltorientiertes energiewirtschaftliches Engagement.“, betont IKB-Direktor Helmuth Müller. „Mit dem Bau einer Photovoltaikanlage bei der Kläranlage Rossau wollen wir mit gutem Beispiel vorausgehen.“ Bei einer Leistung von 100 Kilowattpeaks werden hier 100.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt. Daraus ergibt sich eine CO2-Einsparung von rund 60 Tonnen jährlich. Eine laufende Studie soll Aufschluss darüber geben, für welche weiteren Gebäude der IKB Photovoltaik-Installationen sinnvoll wären. Damit trägt die IKB zum Klimaschutz bei.

Photovoltaik-Förderung der IKB
Die IKB beteiligt sich an der Förderung der Tiroler Energieversorgungsunternehmen. Für Überschussstrom aus privaten Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von maximal 5 kWp bezahlt die IKB 15 Cent pro Kilowattstunde. Informationen und Antragsunterlagen sind im IKB-Kundencenter sowie online auf www.ikb.at erhältlich.
05. Mai 2011