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Lawinenwarnstufe 3 – Erhebliche Gefahr darf nicht unterschätzt werden

Lawine am Hafelekar sorgte für bange Momente; Verschüttete gerettet

In Tirol gilt derzeit Lawinenwarnstufe 3. Das bedeutet, dass erhebliche Gefahr herrscht. Da sich die Stufe allerdings in der Mitte der fünfstufigen Skala befindet, wird sie häufig unterschätzt. Es wird dringend geraten, gesicherte Pisten bei erheblicher Lawinengefahr nicht zu verlassen.

Lawinenabgang am Hafelekar

Heute gegen 10.30 Uhr lösten SkifahrerInnen im Bereich der Direttissima östlich des Hafelekars im freien Gelände eine Lawine aus. „Teils konnten sich die Verschütteten selbst befreien, die sofortige Reaktion und lückenlose Zusammenarbeit aller Rettungskräfte hat sich aber ebenso bewährt“, weiß Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Bei dem Einsatz auf der Nordkette waren der Lawineneinsatzzug der Feuerwehr, die Berufsfeuerwehr, die mobile Einsatzgruppe der Stadt Innsbruck, Vertreter der Lawinenkommission sowie der Nordkettenbahnen, die Alpinpolizei und die Bergrettung beteiligt. Drei Personen wurden teilverschüttet. Eine wurde nach der Bergung sicherheitshalber zur Abklärung in das Krankenhaus Hall geflogen.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zeigt sich über den Ausgang erleichtert und ersucht gleichzeitig dringend die Lawinenwarnstufen ernst zu nehmen: „Dass diese Situation so glimpflich ausgegangen ist, ist ein großes Glück. Ich bitte alle Wintersportlerinnen und Wintersportler die Lawinenwarnstufen nicht zu unterschätzen. Sie gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen.“ Gleichzeitig bedankte sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer bei allen, die an der heutigen Suchaktion beteiligt waren.(DH)