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Lange Nacht des Europäischen Tags der Sprachen

Mehr als 500 InnsbruckerInnen beim Sprachenfest am 26. September in den Innsbrucker Rathaus Galerien.
Ganz im Zeichen der Sprachenvielfalt standen am 26. September 2011 die Innsbrucker RathausGalerien. Mehr als 500 Innsbruckerinnen und Innsbrucker ließen sich beim Sprachenfest in den Innsbrucker RathausGalerien beraten.

Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und die Volkshochschule Innsbruck hatten anlässlich des 10-Jahre Jubiläums des Europäischen Tags der Sprachen zur „Langen Nacht der Sprachen“ eingeladen. „Sprachen sind bekanntlich das Tor zur Welt. Mit der Langen Nacht zeigte die Volkshochschule, wie nützlich Sprachkenntnisse in der beruflichen Welt von heute sind und wie viel Freude sie im privaten Bereich machen können, wenn man mit Sprachkenntnissen etwa Freundschaften über die Landesgrenzen hinweg lebendig halten kann“, erklärte die Vorsitzende der Volkshochschule Tirol Bürgermeisterin Mag.a. Christine Oppitz-Plörer. Die „Lange Nacht der Sprachen“ begann um 14.00 Uhr und endete um 21.00 Uhr.

„Fremdsprachenkenntnisse sind in! Das zeigen die vielen Interessentinnen und Interessenten in der Langen Nacht der Sprachen, aber auch die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Sprachkursen der Volkshochschule“, stellte der Direktor der Volkshochschule, Mag. Ronald Zecha fest. Mehr als 500 Passantinnen und Passanten sind der Einladung zur Langen Nacht gefolgt, haben an einem Schnupperkurs teilgenommen, ihre Sprachkenntnisse feststellen lassen und sich über Sprachkurse informiert. Und da der Sprachenhunger mitunter auch die Magennerven anregen kann, gab es am Sprachbuffet kleine kulinarische Häppchen aus der „großen weiten Welt“ zu verkosten. Höhepunkt der Langen Nacht der Sprachen war das Pub-Quiz rund um das Thema Sprachen, das knapp vor Ende der Langen Nacht stattfand.

Tag der Sprachen
Vor zehn Jahren rief der Europarat den Europäischen Tag der Sprachen ins Leben, der seither immer am 26. September mit einer Vielzahl von Veranstaltungen gefeiert wird. In Österreich veranstalteten das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gemeinsam mit den Volkshochschulen und weiteren Partnerinstitutionen heuer die „Lange Nacht der Sprachen“ bereits zum vierten Mal. Ziel war es, die Vorteile von Sprachkenntnissen stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rücken, zur Wertschätzung von anderen Sprachen und Kulturen beizutragen und die individuelle Mehrsprachigkeit zu fördern. Neben Innsbruck fand die Lange Nacht der Sprachen auch in Wien, St. Pölten, Graz, Salzburg, Eisenstadt und Klagenfurt statt. Wer die Lange Nacht versäumt hat, aber gerne Sprachen lernen will, kann sich bei der Volkshochschule Innsbruck informieren.
27. September 2011