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Kunstaustausch über den Atlantik hinweg

Innsbrucker Künstlerinnen präsentieren ihre Werke in der Partnerstadt New Orleans
Für Katharina Cibulka und Nicole Weniger war es gestern so weit: Ihre Reise nach New Orleans begann. Vor ihrer Abreise besuchten sie aber noch Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die den beiden viele Glück für ihren Aufenthalt und ihre gemeinsame Ausstellung wünschte. Gemeinsam mit Referentin Mag.a Natalie Pedevilla (Kultur – Konzepte und Veranstaltungen) präsentierten die zwei ihre Kataloge und berichteten von der anstehenden Reise.

Eine Partnerschaft, die gelebt wird
New Orleans ist seit 1995 Partnerstadt von Innsbruck. Diese Kooperation wird unter anderem auf kultureller Ebene intensiv ausgelebt: Seit dem Jahr 2000 besteht ein jährlich stattfindender Kunstaustausch zwischen der städtischen Galerie im Andechshof und der St. Claude Gallery in New Orleans, die vom Fine Arts Department der Universität von New Orleans geleitet wird. KünstlerInnen beider Städte bekommen die Gelegenheit, in der jeweils anderen Stadt auszustellen und so internationale Erfahrungen zu sammeln.

Heuer präsentieren die Innsbruckerinnen Katharina Cibulka und Nicole Weniger ihre gemeinsame Ausstellung „environmental scannig“, welche das Verhältnis des Menschen zu seinem Umfeld thematisiert. Die Künstlerinnen bedienen sich dabei unterschiedlicher Ausdrucksformen wie Film, Fotografie, Installation und Performance.

Die Künstlerinnen
Katharina Cibulka studierte Medien- und Performancekunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien und Analogen Film an der New York Film Academy. In ihren Filmen, Fotografien, Installationen, Performances und Textarbeiten thematisiert sie das Verhältnis des Individuums zu seiner Umgebung und beschreibt dabei den Balanceakt zwischen subjektiven Sehnsüchten und den Anforderungen, welche die Außenwelt an den Einzelnen stellt.

In ihren künstlerischen Arbeiten beschäftigt sich Nicole Weniger mit den Bedürfnissen des urbanen Menschen sowie der Diskrepanz zwischen Natur und Kultur. Sie versteht den Stadtraum als Bühne. Ihre performativen Inszenierungen und Interventionen zielen darauf ab, Irritationen und entsprechende Reaktionen bei den StadtbewohnerInnen hervorzurufen und soziale, räumliche und ökonomische Verhältnisse aufzuzeigen. Die Innsbruckerin studierte Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst.
09. September 2014