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Kulturarbeit im Zeichen eines großen Namens

Vizebürgermeister Kaufmann besuchte Komitee Dante Alighieri.
Der italienische Philosoph Dante Alighieri gilt auch heute noch als einer der bedeutendsten Dichter des Mittelalters. Seine Verdienste um die italienische Sprache (mit seiner „Göttlichen Komödie“ etablierte er sie erstmals als Literatursprache neben dem Lateinischen) werden seit 1889 auch in Form der Società Dante Alighieri gewürdigt. Diese Gesellschaft sieht ihre Aufgabe darin, die italienische Sprache und Kultur weltweit zu pflegen und zu erhalten.
Familien- und Bildungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann besuchte am 2. Februar das Komitee Dante Alighieri Innsbruck und informierte sich über die vielfältigen Aktivitäten der traditionsreichen Gesellschaft in der Tiroler Landeshauptstadt.

„Ich bedanke mich herzlich für die Einladung in Ihre schönen Räumlichkeiten in der Leopoldstraße“, zeigte sich Vizebürgermeister Kaufmann vom Institut begeistert. „Ich bin zuversichtlich, dass wir in Zukunft eng miteinander kooperieren werden, um interessante und wertvolle Veranstaltungen im Zeichen des guten nachbarschaftlichen Verhältnisses ins Leben rufen zu können.“

Weltweit aktiv
Die Società Dante Alighieri ist in Komitees organisiert – weltweit gibt es 500, die pro Jahr mehr als 6.000 italienische Sprach- und Kulturkurse für 203.000 TeilnehmerInnen abhalten. Rund 5.000 Kulturveranstaltungen werden außerdem jedes Jahr organisiert.
Das Komitee Dante Alighieri Innsbruck, eine Non-Profit-Organisation, existiert seit 2011 und wurde von LehrerInnen, Angestellten, UnternehmerInnen, Studierenden und italienischen wie österreichischen Kunsttreibenden gegründet.

Im Mittelpunkt stehen verschiedene Italienisch-Kurse, die sowohl für Kinder als auch für Firmen ausgerichtet werden. Nebenbei organisiert das Innsbrucker Komitee auch Kultur- oder Sprachreisen sowie verschiedene Freizeitaktivitäten. Mittlerweile bestehen enge Kooperationen unter anderem mit der Wirtschaftskammer, der Ferrari-Schule oder dem Romanistik-Institut der Universität Innsbruck. Mit der Stadt Innsbruck gibt es bereits Projekte im Rahmen des Ferienzuges – in Zukunft soll die Zusammenarbeit weiter vertieft werden.
02. Februar 2012