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In der ISD-Kinderkrippe Pechegarten zeigen sich die betreuten Kinder schon jetzt zufrieden.
In der ISD-Kinderkrippe Pechegarten zeigen sich die betreuten Kinder schon jetzt zufrieden.

Städtische Krippen lassen Kinder- und Elternherzen höher schlagen

Seit Mitte 2015 der Grundsatzbeschluss für städtische Kinderkrippen im Gemeinderat gefallen ist, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Die Stadtregierung beauftragte das Amt für Kinder- und Jugendbetreuung, mehrere Kinderkrippen räumlich zu konzipieren.

Die Vorbereitungen für die Eröffnungen der ersten städtischen Kinderkrippen schreiten plan-mäßig voran. Einige Standorte konnten bereits fixiert, andere müssen noch geprüft werden. Erste Eckpunkte stehen fest: „Mit den Innsbrucker Sozialen Diensten konnte bereits im März ein starker Projektpartner gefunden werden, von dessen Seite ein überzeugendes pädagogisches Konzept vorgelegt wurde“,
erläutert der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner.

Geplante und mögliche Standorte

Im Mai beschloss der Stadtsenat zehn mögliche Standorte für städtische Kinderkrippen. Zwei davon öffnen bereits im Herbst ihre Türen: Einerseits übernimmt die Stadt den Standort in der Heiliggeiststraße, die Kinderkrippe AT Pünktchen, zudem eröffnet sie eine weitere Krippe in den Räumlichkeiten des Kindergartens Hötting. Beide werden von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) betrieben. In Hötting müssen dafür geringfügige Baumaßnahmen vorgenommen werden. Diese führt die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) durch. Die Eröffnung einer städtischen Kinderkrippe in der ehemaligen Mutterberatungsstelle in der Siegmairstraße wurde mit Beginn des Sommersemesters 2017 festgelegt. Sowohl im städtischen Kindergarten Peergründe als auch in Hötting-West sind je nach Bedarf ab Herbst 2017 ebenfalls Kinderkrippen geplant. Bedingung dafür ist allerdings das Vorliegen der Genehmigung der Tiroler Landesregierung. Eine Immobilie im Prämonstratenserweg ist auch geeignet für eine städtische Kinderkrippe. Über die Eröffnung einer solchen in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen MED-EL in der Ampfererstraße werden noch detaillierte Verhandlungen geführt. In der Volksschule St. Nikolaus würde sich eine städtische Einrichtung anbieten. Dort stehen aktuell Räumlichkeiten mit einer Gesamtfläche von rund 75 Quadratmetern zu Verfügung. Hier werden alternative Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine Umgruppierung der Räume, geprüft, da das Platzangebot nicht den Vorschriften der Tiroler Landesregierung entspricht.

Die Betreuung der Jüngsten liegt der Innsbrucker Stadtregierung besonders am Herzen. Mit der Eröffnung der städtischen Kinderkrippen gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zur Vollversorgung in Sachen Kinderbetreuung.

Stadtrat Ernst Pechlaner

Stadtrat Ernst Pechlaner

Ausgedehnte Öffnungszeiten

Das Basiskonzept der ISD sieht ausgedehnte Öffnungszeiten der Kinderkrippen mit nur fünf Schließtagen pro Jahr vor. Unter der Woche sind die Krippen ab 07:00 Uhr geöffnet. Sie schließen je nach Standort und Gruppengröße zwischen 16:30 und 18:00 Uhr. An Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen bleiben die Kinderkrippen geschlossen. „Generell arbeiten wir in den Kinderkrippen angelehnt an die Ansätze von Maria Montessori und Emmi Pikler. Wir haben in unserer bestehenden Kinderkrippe im Pechegarten damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Zudem verwenden wir einen verbesserten Betreuungsschlüssel. Das bedeutet, dass eine Pädagogin bzw. ein Pädagoge auf jeweils vier Kinder kommt“, erklärt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner. Das Mindestalter der Kinder beträgt 18 Monate. Anmeldungen für die Kinderkrippenplätze sind bereits möglich, fixe Zusagen werden sechs Monate vor Eintritt erteilt. (DH)

Kontakt:

Barbara Kolozs
Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
Tel.: +43 512 800937301
E-Mail: b.kolozs@isd.or.at

 

Tarife

Halbtags für 5 Tage pro Woche bis 13:00 Uhr: 220 Euro (inkl. Mittagessen)
Ganztags für 5 Tage: 299 Euro (inkl. Mittagessen)
Für Kinder, die außerhalb von Innsbruck wohnen, kommt ein Aufschlag von 150 Euro hinzu.