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Kontroversen in der Andechsgalerie

Ausstellung von Matthias Krinzinger im Mai
Unter dem Titel „Im Wohnzimmer – Depression und Schabernack“ zeigt die städtische Andechsgalerie im Mai Werke von Matthias Krinzinger. Am 07. Mai eröffnete Mag.a Natalie Pedevilla (Referentin Kultur-Konzepte und Veranstaltungen) feierlich die Vernissage und stimmte die GaleriebesucherInnen auf die aktuelle Ausstellung ein. Mit unter den Kunstinteressierten war auch Gemeinderat Lorenz Jahn.

„Im Wohnzimmer – Depression und Schabernack“
Matthias Krinzinger ist unzufrieden. Zumindest manchmal. Ist es nicht seine Kunst, die dieses Gefühl verursacht – die findet er übrigens manchmal auch sehr toll – so sind es die Räume, in denen Kunst präsentiert wird. Momentan ist dieser Raum die Galerie der Stadt Innsbruck im Andechshof, den er auf spielerische Weise zu verbessern sucht. Wie schon der Titel der Ausstellung zeigt, handelt es sich um eine Verschiebung des Raumes in Richtung Wohnzimmer.

Das Wohnzimmer als Ort zwischen intimem Rückzug und repräsentativem Aufeinandertreffen; ein Schauraum für Dinge des unpersönlichen Besitzes und der persönlichen Nutzung. Um diese Bühne zu schaffen, kombiniert Matthias Krinzinger ein Potpourri seiner Bilder und Objekte mit Gebrauchsgegenständen aus Wohnzimmern von Familien, Freundinnen und Freunden, Sammlerinnen und Sammlern und Menschen des Kunstbetriebs. Auf diese Weise werden Betrachtende zu Ausstellenden, das Gefühl im Raum verändert sich und der Künstler ist eventuell zufrieden.

Der Künstler
Matthias Krinzinger wurde 1982 in Innsbruck geboren und lebt und arbeitet in Wien und Innsbruck. Von 2003 bis 2005 besuchte er das Medienkolleg in Innsbruck, ab dem Jahr 2006 studierte der Künstler Bildhauerei und Multimedia an der Universität für angewandte Kunst in Wien, das er 2012 mit Diplom abschloss. Matthias Krinzinger hatte internationale Ausstellungsbeteiligungen und organisiert selbst und leitet diesen Sommer auch einen Raum in Wien.

08. Mai 2014