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Sicherheitskonzept: Erste Bilanz präsentiert

MÜG führte in zwei Wochen über 200 Kontrollen im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften durch

Im März präsentierten Stadt, Land und Polizei das gemeinsam geschnürte Sicherheitspaket der Öffentlichkeit. Dieses beinhaltet die Aufstockung des Sicherheitspersonals im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften. Beteiligt an der Umsetzung des Projekts ist unter anderem die mobile Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck (MÜG). Nach rund zwei Wochen kann erstmals Bilanz gezogen werden.

„Sicherheit ist ein zentrales Anliegen der Innsbrucker Bevölkerung. Die zusätzlichen Kontrollen tragen positiv dazu bei, das subjektive Sicherheitsgefühl in der Stadt zu stärken. Die vorliegenden Zahlen belegen, dass die Verstärkung der Kontrollen sinnvoll war“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Im Sinne des für das Umfeld von Flüchtlingsunterkünften erstellten Sicherheitskonzeptes werden durch die MÜG seit zwei Wochen die betroffenen Parkanlagen sowie der Bereich des Hauptbahnhofes verstärkt kontrolliert. In den ersten zwei Wochen wurden insgesamt 220 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 51 Personen wegen Verstößen gegen ortspolizeiliche Verordnungen und Landesgesetze abgemahnt und 39 zur Anzeige gebracht“, geht Elmar Rizzoli, Amtsleiter „Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen“ ins Detail.

4,5 Millionen für das Sicherheitspaket

Insgesamt nimmt das Land Tirol 4,5 Millionen Euro für das Sicherheitspaket in die Hand. Dieses sieht vor, dass in großen AsylwerberInnenunterkünften rund um die Uhr Security-MitarbeiterInnen vor Ort sind. Die bereits bestehenden Nachtstreifen des Sicherheitsdienstes werden doppelt besetzt und intensiviert. Bei den Tiroler Sozialen Diensten (TSD) wird zudem ein 24-stündiger Journaldienst eingerichtet sowie das Personal in den Großunterkünften aufgestockt. Künftig werden die jetzt aktiven ehrenamtlichen DolmetscherInnen auch für den privaten Sicherheitsdienst und die Polizei im Anlassfall zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden verstärkte, zum Teil unangemeldete Kontrollen auf Alkohol, Suchtmittel oder Waffen durchgeführt. Die MÜG erhöht die Präsenz und Dichte der Kontrollen in öffentlichen Parks sowie dem Innsbrucker Hauptbahnhof. (DH)