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Kompetenz-Zertifikate für „starke Typen“

Integrationsprojekt mit der Neuen Mittelschule Wilten.
(RMS) Jede und jeder hat seine Stärken. Diese zu finden und zu fördern und so die SchülerInnen zu motivieren und für das spätere Arbeitsleben optimal vorzubereiten ist Ziel des Projekts „Starke Typen – Meine Kompetenzen“. Am 17. Juni fand im Plenarsaal des Rathauses das Abschlussfest des ersten Teils des Projekts statt, das mit der Neuen Mittelschule Wilten, dem Zukunftszentrum Tirol und der Integrationsstelle der Stadt durchgeführt wurde.

Die 44 Kinder, die an der Kompetenzwerkstatt teilgenommen hatten, erhielten Kompetzen-Zertifikate. Überreicht wurden die Auszeichnungen durch Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. „Sich seiner Stärken bewusst zu sein hilft, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu gewinnen, und damit gerüstet für die Berufswahl und das spätere Leben zu sein“, zeigte sich die Bürgermeisterin überzeugt. An der Zertifikatsverteilung nahmen auch die Projektpartner Univ.-Prof. Dr. Bjorn Ludwig (Zukunftszentrum Tirol), Univ.-Prof. Dr. Werner Mayer (Pädagogische Hochschule Tirol), KR Martin Schaffenrath (AK-Tirol) sowie Notburga Troger (Integrationsstelle Stadt Innsbruck) teil. Außerdem waren Bezirksschulinspektor Ferdinand Treml, Direktorin OSR Helene Rudig sowie die KlassenlehrerInnen und „Coaches“ gekommen. Durch die Veranstaltung führten die beiden Schülerinnen Melanie und Denise, die mit ihren Moderations-Stärken beeindruckten.

Stärken fördern statt Schwächen aufzeigen
Ziel des auf drei Jahre angelegten, in der Neuen Mittelschule Wilten gestarteten, Pilotprojekts ist es, die defizitorientierte Blickweise zu ändern und sich auf die Stärken und Kompetenzen der SchülerInnen zu konzentrieren. Entwickelt wurde das österreichweit einzigartige Projekt von Notburga Troger von der Integrationsstelle der Stadt Innsbruck, die sich das Zukunftszentrum als kompetenten Partner holte. Das eigens dafür, durch die Pädagogische Hochschule Tirol erstellte Curriculum, garantiert eine Förderung auf höchstem Niveau und wird den SchülerInnen in diesem Pilotprojekt kostenlos angeboten.

Fortgesetzt wird das Projekt mit einer speziellen Förderung der Stärken der SchülerInnen für die beiden nächsten Schuljahre in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Tirol. „Die Förderung der Kinder findet an der Schule, jedoch in der Freizeit statt. Trotzdem haben sich über 50 % der SchülerInnen dafür angemeldet“, freut sich Notburga Troger über den Erfolg des Projekts.
20. Juni 2011