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Komfortablerer Zugang zu den Wohnungen

Aufzugsanbau in der Langstraße in Pradl
Einfacher, komfortabler und schneller gelangen die MieterInnen der Langstraße 6/10/12/18/22 ab sofort in ihre Wohnungen. Ermöglicht wird dies durch straßenseitig situierte Aufzugsanbauten, die auf Wunsch der MieterInnen von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) angebracht wurden. Gemeinsam mit IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler und IIG-Bauleiter Martin Kiechl überzeugte sich Wohnungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann vom Endergebnis.

„Eine spürbare wie nachhaltige Steigerung der Lebensqualität sind diese Zubauten gerade für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Familien mit Kleinkindern“, so Vizebürgermeister Kaufmann, der sich besonders über die Nachhaltigkeit dieser Aufwertung freut. Auch Geschäftsführer Danler zeigte sich über das Ergebnis erfreut und bedankte sich bei allen, die bei der Umsetzung beteiligt waren sowie der Stadt Innsbruck für die Mitfinanzierung. Diese städtische „Impulsförderung“ für den nachträglichen Einbau von Personenliften gibt es seit dem Jahr 2007, die ersten Liftanbauten erfolgten 2008.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 800.000 Euro, die Arbeiten erfolgten von Mai bis September.

Aus der Statistik

Laut der Jahresstatistik des Referates Wohnbauförderung wurde die Lifteinbauaktion von den Gemeinnützigen Bauträgern (für jene Wohnhäuser, für die die Stadt Innsbruck das Vergaberecht besitzt) – nach eher schwachen Jahren 2011 und 2012 – 2013 mit 26 neuen Projekten, die 313 Wohnungen betreffen, wieder stark beansprucht. Im Jahr 2014 wurden zehn Liftanbauprojekte eingereicht, die den Zugang zu 118 Wohnungen erleichtern.

Im Budget 2015 sind für den gemeinsamen Budgetposten „Nachträglicher Lifteinbau“ und „Nasszellenförderung“ insgesamt eine Million Euro vorgesehen. Diese markante Erhöhung der Voranschlagspost erfolgt auch aufgrund der stark gestiegenen Inanspruchnahme der Nasszellenförderung: 2014 werden es voraussichtlich rund 200 Anträge sein, 2013 waren es 120.
03. Oktober 2014