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DI Dr. Walter Zimmeter (Vorstand Tiefbauamt), Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und Dr. Herbert Köfler (stellvertretender Magistratsdirektor, v.l.) freuen sich über die Förderung.
DI Dr. Walter Zimmeter (Vorstand Tiefbauamt), Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und Dr. Herbert Köfler (stellvertretender Magistratsdirektor, v.l.) freuen sich über die Förderung.

1 Million Euro für städtische Initiativen für RadfahrerInnen

Stadt erhält klimaaktiv mobil-Förderung

Die Tiroler Landeshauptstadt setzt viel daran, die Infrastruktur für ihre RadfahrerInnen zu attraktivieren. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche städtische Projekte umgesetzt, um das Netz an Fuß- und Radwegen auszubauen. Für Maßnahmen, die zwischen 2008 und 2012 verwirklicht wurden, hat die Stadt Innsbruck Förderungen des klimaaktiv mobil-Programms in der Höhe von rund einer Million Euro erhalten. Die Summe setzt sich aus Förderungen für 14 verschiedene Maßnahmen zusammen und wurde im Jänner 2015 rückwirkend ausbezahlt. Dass sich die Projekte äußerst positiv auf die Umwelt auswirken, beweist ein Blick auf die aktuellen Zahlen: Durch die Umsetzung der geförderten Maßnahmen konnten jährlich bisher 536 Tonnen CO2, 1,4 Tonnen Stickoxide und 90 kg Staubpartikel eingespart werden.

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider begrüßt diese Entwicklung: „Ich freue mich sehr über diese Förderung, denn damit werden Projekte unterstützt, die maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt beitragen. Eine bessere Fahrrad-Infrastruktur ist eine Bereicherung für alle Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer und dient gleichzeitig dem Schutz der Umwelt.“

Der Fördersatz ist abhängig von der mit den Radprojekten erzielten CO2-Tonneneinsparung, die von einem unabhängigen Sachverständigenbüro berechnet wird. Für die städtischen Projekte wurde ein Fördersatz von rund 30,65 bzw. 30,2 Prozent genehmigt. Für die im Förderzeitraum investierten Nettoausgaben von 3.641.070 Euro ergab sich somit eine Förderung in Höhe von 1.102.728 Euro.

Neue Förderung für die kommenden Jahre

Für den Zeitraum von 2015 bis 2017 wurde der Stadt Innsbruck erneut eine Förderung zugesprochen. Mit den betroffenen Ämtern für Tiefbau, Verkehrsplanung, Umwelt und Grünanlagen wurden bereits Planungsüberlegungen für die bevorstehende Förderperiode angestellt und der Förderstelle vorab bekannt gegeben. Die 2015 bis 2017 geplanten Netto-Investitionskosten der Stadt belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro, der Fördersatz des klimaaktiv mobil-Programms wird derzeit neu berechnet. Mit den für die kommenden Jahre geplanten Maßnahmen können jährlich weitere 204 Tonnen Co2, 633 kg Stickoxide und 20 kg Staubpartikel eingespart werden. (KS)

 

Geförderte Projekte 2008-2012:

  • Durchstich Herzog-Siegmund-Ufer – Innbrücke

  • Durchstich Innrain – Innpromenade

  • Rad- und Fußbrücke Sill (Tiflisbrücke)

  • Radweg Matthias-Schmid-Straße

  • Kranebitter Allee/Scheuchenstuelgasse

  • Rad- und Fußwegverbindung Olympiastraße – Wiesengasse

  • Radwegteil vom Gasthaus Löwenhaus bis Hans-Psenner-Steg

  • Rad- und Fußweg ÖBB in der nördlichen Ing.-Etzel-Straße

  • Geländererhöhung Hans-Psenner-Steg

  • Geländererhöhung Haymonsteg

  • Radweg Moltkestraße – Lützowstraße

  • Rad- und Fußwegachse Kapuzinergasse – Zeughausgasse

  • Rad- und Fußweg Mühlauer Brücke, südöstlicher Gehweg

  • Radweg Anton-Eder-Straße  

 

Projekte in Planung (bis 2017):

  • Radweganbindung Mentlberg

  • Universitätsstraße/Dreiheiligenstraße, Fahren gegen die Einbahn 

  • Mühlauer Brücke, kombinierter Fuß- und Radweg                                    

  • Karwendelbrücke, kombinierter Fuß- und Radweg                                   

  • Freiburger Brücke, kombinierter Fuß- und Radweg                                              

  • Verbesserung der Wegweiser bei Radwegen                                 

  • Greiterpark (zukünftig „Huttererpark“, FortsetzungRadweg)                    

  • Emile-Béthouart-Steg, kombinierter Fuß- und Radweg (Geländererhöhung)       

  • Initiative „Radfahren gegen die Einbahn“