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Stadt steigert Kinderkrippenförderung

Summen haben sich im Vergleich zu 2012 vervierfacht

Weniger Kinder pro Gruppe, gleich viele BetreuerInnen – die Evaluierung des Kinderbetreuungsgesetzes verursacht Mehrkosten. Um den hohen Betreuungsstandard in der Tiroler Landeshauptstadt halten und weiterentwickeln zu können bzw. zu steigern, erhöht die Stadt Innsbruck die Förderungen.

Aktuell werden in Innsbruck rund 760 Kinder, die jünger als 3 Jahre alt sind, in privaten Kinderkrippen betreut. Im Jahr 2012 betrug die Förderung pro betreutem Innsbrucker Kind 395 Euro. 2015 sind es 1.525 (unter 7 Stunden) bzw. 1.750 (ab 7 Stunden) Euro, damit hat sich die Förderung in den vergangenen drei Jahren fast vervierfacht.

Der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner erklärt: „An dieser Stelle zu sparen wäre falsch. Es geht um die Zukunft unserer Kinder und damit um die Zukunft unserer Stadt. Wir können stolz auf unsere Kinderbetreuung sein, es wird hervorragende Arbeit in der Tagesbetreuung der Kinder und Jugendlichen geleistet.“

Ausbau des städtischen Betreuungsangebots

Anfang Juli beschloss der Innsbrucker Stadtsenat das Angebot an Kinderkrippen in der Tiroler Landeshauptstadt auszubauen. An drei neuen Standorten (Schneeburggasse, An-der-Lan-Straße und Ampfererstraße) ist die Errichtung bzw. der Betrieb von stadtteilübergreifenden, städtischen Kinderkrippen vorgesehen. Der Stadtsenat beauftragte hierfür das Amt für Kinder- und Jugendbetreuung mit der räumlichen Konzeption, der Einholung von Kostenvoranschlägen und der Erstellung eines pädagogischen Konzeptes.

Kinderbetreuung in der Landeshauptstadt top

In Hinblick auf das derzeit bestehende Angebot der insgesamt 37 städtischen Betriebe zeigt sich eine erfreuliche Bilanz: So bieten 100 Prozent der Einrichtungen einen Mittagstisch an. Dass dieser sehr gut angenommen wird, verdeutlichen die aktuellen Zahlen: Von den rund 2.530 Kindern, die sich in städtischer Betreuung befinden, besuchen rund 1.090 einen Mittagstisch. Ein großes Thema ist dabei auch die Nachmittags- und Ganztagesbetreuung, welche an rund 90 Prozent der Standorte angeboten wird: So haben 21 Kindergärten in Innsbruck von 07:00-16:30 Uhr geöffnet, drei Einrichtungen verfügen darüber hinaus über erweiterte Öffnungszeiten von 06:30-18:00 Uhr. Auch die zehn städtischen Schülerhorte bieten allesamt eine Betreuung von 11:00-18:00 Uhr. (DH/KS)