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Bei der Firstfeier in Kranebitten zum 28. Innsbrucker Kindergarten (v.l.): Hansjörg Schiestl, IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Hildegard Auer, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, zukünftige Kindergartenleiterin Alexandra Strobl, Architekt Helmut Reitter, Karl Schafferer (Geschäftsführer Holzbau Schafferer), Gemeinderat Markus Stoll, Gemeinderat und Bauausschußvorsitzender Lucas Krackl und Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider.
Bei der Firstfeier in Kranebitten zum 28. Innsbrucker Kindergarten (v.l.): Hansjörg Schiestl, IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Hildegard Auer, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, zukünftige Kindergartenleiterin Alexandra Strobl, Architekt Helmut Reitter, Karl Schafferer (Geschäftsführer Holzbau Schafferer), Gemeinderat Markus Stoll, Gemeinderat und Bauausschußvorsitzender Lucas Krackl und Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider.

Dach für Kindergarten Kranebitten

Bis Juli 2015 steht der 28. städtische Kindergarten.

Ein Kindergarten im Stadtteil Kranebitten war seit Jahren ein Wunsch, der jetzt von der Stadt Innsbruck gemeinsam mit der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) umgesetzt wird. Aufgrund der zu erwartenden Bevölkerungszunahme in Kranebitten sowie geplanter Wohnbauvorhaben wird seit September 2014 ein zweigruppiger städtischer Kindergarten realisiert. Geplant wurde das Objekt von Architekt DI Helmut Reitter. Die Firstfeier fand am 26. Jänner statt. Die Kosten für den Neubau belaufen sich insgesamt auf 2,06 Mio Euro. 

„In Sachen Kinderbetreuung ist die Stadt Innsbruck gut aufgestellt. Mit dem 28. Kindergarten im westlichen Innsbrucker Stadtteil wird ein weiterer Mosaikstein geschaffen“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. 

„Der Ausbau und die Erweiterung von Kinderbetreuungseinrichtungen ist der Stadt Innsbruck wichtig. Nur wenn die Infrastruktur passt, können die Pädagoginnen ihre Konzepte optimal und auf hohem Niveau umsetzen“, meint der für Kindergärten und Schulen zuständige Stadtrat, Ernst Pechlaner.

„Die IIG ist ein kompetenter Partner, wenn es um die Schaffung von neuen Betreuungseinrichtungen geht. Die Erfahrung früherer Bauten fließt in jeden Neubau ein“, betont IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

 

Zukunftsweisende Architektur beim Kindergarten Kranebitten

Der zweigruppige Kindergarten Kranbitten zeichnet sich durch einen L-förmigen Baukörper aus. Zwei weitere schmale Dachflächen (im Süden und Westen) schaffen einen rechteckigen Hof (Rasen und Bäume). Nördlich an den Eingangsbereich sind der Bewegungsraum und die Gruppenräume angeordnet. Südlich vom Eingang sind die Allgemeinräume wie Küche, Verwaltung und Ruheraum situiert. Weiters entstehen Teilungsräume, ein Ruheraum sowie Neben- und Technikräume auf einer Nutzfläche von 560 m2.

Außen- und innenräumliche Qualitäten haben ein hohes architektonisches Niveau. Die eingeschossige Atriumtypologie beinhaltet genügend Freiraum und wird damit den Anforderungen des pädagogischen Konzeptes gerecht. 

Der gesamte Bau wird als Niedrigstenergiehaus, der Gebäudeklasse „A“

(max. 25 kWh/m²/Jahr), in Holzbauweise errichtet. Tiefensonden werden für die Heizung und Kühlung des neuen Kindergartens verwendet. Ins Wettbewerbsverfahren im Jahr 2013 war die Initiative Lebensraum Kranebitten eingebunden.

Im Zuge der Errichtung des Kindergartens wird der Spielplatz auf der Sauerweinwiese unter Miteinbeziehung der BürgerInnen neu gestaltet.