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Kinder bringen Musik in die Stadt

Außergewöhnliche Instrumente aus Müll
Traditionell organisieren die zehn Schülerhorte der Stadt Innsbruck einmal im Jahr eine gemeinsame Veranstaltung. Heuer stand diese Veranstaltung unter dem Motto „Schülerhortkinder bringen Musik in die Stadt“. Dabei musizierten sie am Nachmittag des 30. Septembers gemeinsam in der Maria-Theresien-Straße auf ganz besonderen „Instrumenten“.

Bereits im Juni schwärmten die Kinder der städtischen Schülerhorte aus, um ihren Stadtteil bzw. die Spielplätze in ihrem Stadtteil sauber zu halten. Dabei haben sie an sich wertlose Gegenstände gesammelt, aus denen gemeinsam außergewöhnliche Instrumente gebastelt wurden. Mit viel Freude am Rhythmus zeigten rund 100 Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren, dass auch aus „Müll“ etwas Tolles entstehen kann.

Eröffnet wurde das Konzert durch Lousyan Fahmi, der selbst neun Jahre in einem städtischen Schülerhort war und sich nach wie vor für diese Institution einsetzt: „Nicht nur für die Schule, sondern auch privat haben mir diese Jahre viel fürs Leben mitgegeben.“

Kinder- und Jugendreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bedankte sich gemeinsam mit Kulturstadträtin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser bei den engagierten TeilnehmerInnen: „Mit diesem Konzert wollen wir zeigen, dass die Schülerhorte der Stadt Innsbruck viel mehr als nur Hausaufgabenbetreuung bieten. Diese Kreativität soll man auch sicht- bzw. hörbar machen und deshalb werden die Kinder heute ganz besonders laut sein.“ Ziel der Aktion war die Sensibilisierung der Kinder für den Umweltgedanken.

Die zehn städtischen Schülerhorte bieten ein breites Freizeitprogramm für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Im Vordergrund stehen dabei das Gemeinschaftserlebnis und die Möglichkeit Neues kennen zu lernen.
30. September 2011