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Kein Stiegensteigen mehr

Liftzubau in der Gabelsbergerstraße fertig gestellt
Aufzüge gehören bei Neubauten in Innsbruck mittlerweile zum Standard, bei Altbauten müssen sie oft nachträglich ein- oder zugebaut werden. In der Wohnanlage der Innsbrucker Immobilien GmbH (IIG) Gabelsbergerstraße 30 konnte nun durch einen derartigen nachträglichen Liftzubau die Lebensqualität spürbar verbessert werden.

Wohnungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, IIG-Geschäftsführer Ing. Dr. Franz Danler und Bauleiter Martin Kiechl nahmen am 21. September einen Lokalaugenschein der neuen Aufzugsanlage vor. „Gerade für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Familien mit Kleinkindern stellt der Zubau eine nachhaltige Steigerung der Lebensqualität dar“, so Vizebürgermeister Kaufmann.

Mit der Planung der Anlage wurde 2011 begonnen, die Bauarbeiten dauerten von Mai 2012 bis August 2012. „Der Umsetzung ging eine Erhebung durch die IIG sowie eine Mieterversammlung voraus“, so Ing. Danler, der die Bedeutung der 2007 von der Stadt gestarteten Liftoffensive betonte: „Bei der Versammlung wurde Einigkeit über die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit dieser immerhin 150.000 Euro-Investition erzielt, die auch den Wert des Gebäudes sowie die Nutzungsqualität für die BewohnerInnen auf lange Sicht steigert.“

Seit dem Jahr 2007 gibt es die städtische „Impulsförderung“ für den nachträglichen Einbau von Personenliften. Damit soll den BewohnerInnen ein möglichst langes und unbeschwertes Verbleiben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden. „Inzwischen wurden bereits mehr als 85 Lifte für mehr als 1.000 Wohnungen eingebaut“, führte Vizebürgermeister Kaufmann aus. „Im Jahr 2012 wurden bisher sieben Liftzubauten mit Gesamtkosten in Höhe von über 1 Mio. Euro errichtet. Davon profitieren rund 100 Wohnungen.“

Elegante Lösung für mehr Komfort
Im östlichen Bereich des vierstöckigen Wohnhauses mit insgesamt zehn Wohneinheiten wurde eine Aufzugsanlage in einer eleganten Stahl-Glaskonstruktion (vorgehängte Isolierverglasung) direkt an das Wohngebäude angebaut. Aufgrund der Gegebenheiten befinden sich die Haltestellen in den Geschoßen jeweils im Stiegenhauszwischenpodest. Im Zuge der Arbeiten wurde auch gleichzeitig eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA-Anlage) in das Stiegenhaus eingebaut, eine neue Eingangsüberdachung montiert und eine behindertengerechte Eingangsrampe errichtet.
24. September 2012