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255 K.

Eine Ausstellung anlässlich 20 Jahren Galerie im Andechshof
Seit mehr als 20 Jahren bietet die städtische Galerie im Andechshof aufstrebenden KünstlerInnen eine Plattform, um sich kostenlos und ohne inhaltliche Vorgaben einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Anlässlich des 20. Geburtstags der Andechsgalerie im letzten Jahr organisierte das Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck eine außergewöhnliche Ausstellung, die nun von 4. Oktober bis 11. Jänner zu bewundern sein wird. Im Rahmen eines Pressegesprächs am 2. Oktober – einen Tag vor der Vernissage – stellten Horst Burmann (Leiter Kulturamt), DDr. Lukas Morscher (Leiter Stadtarchiv/Stadtmuseum) und die KuratorInnen Mag.a Renate Mairoser und Franz Wassermann „255 K. 20 Jahre Galerie im Andechshof“ vor.

Eine interaktive Entdeckungsreise
Seit 1991 gestalteten insgesamt 234 KünstlerInnen, unter der Leitung von Kulturamtsleiter Horst Burmann, 232 Austellungen. Die KuratorInnen Renate Mairoser und Franz Wassermann setzten es sich zum Ziel, eine Zusammenschau dieser Kunstvielfalt zu präsentieren – keine leichte Aufgabe, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Eine interaktive Ausstellung, bestehend aus Zeitkapseln in Form eines Archivkartons und Porträts, bietet nun einen Einblick in 20 Jahre regionale Kunstgeschichte. Alle ehemaligen AusstellerInnen der Andechsgalerie wurden eingeladen, einen Karton zu befüllen oder dessen Innenleben selbst zu gestalten und ein DIN-A3 Portrait anzufertigen. „Insgesamt haben wir 200 KünstlerInnen eingeladen. Zu den 34 Kunstschaffenden aus New Orleans Kontakt herzustellen, war leider zu schwierig“, erklärte Kuratorin Renate Mairoser im Rahmen des Pressegesprächs.
121 KünstlerInnen nahmen die Einladung an und verleihen der Ausstellung so eine außergewöhnliche Dimension. „In Innsbruck gab es noch nie eine Ausstellung mit 121 KünstlerInnen“, weiß Stadtarchivar Lukas Morscher zu berichten.

Die BesucherInnen dürfen sich auf einen kreativen Entdeckungsprozess freuen, der auf eine ganz besondere Weise Kunst und Entwicklungen erleben lässt. Jeder befüllte Karton steht für ein Leben, ein Leben für einen Abschnitt in der Geschichte der Galerie und so entsteht aus jeder kleinen Geschichte eine größere: die der Galerie im Andechshof. „Einzigartig ist, dass das Publikum eingreifen darf, es darf mitmachen und die Sachen berühren“, erörtert Kurator Franz Wassermann.
Die 121 Porträts, präsentiert in der Petersburger Hängung, bilden ein Kaleidoskop über die individuelle Interpretation des Begriffes „Porträt“.
Ein dazugehöriger Ausstellungskatalog präsentiert auf 256 Seiten die Porträts und Lebensläufe der teilnehmenden 121 KünstlerInnen.


02. Oktober 2012