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Juliana Keller feierte ihren 102. Geburtstag

Besuch im Wohnheim Saggen.
„Steirer Bluat is ka Nudlsuppen” – so lautet die einfache Erklärung von Juliana Keller für ihr hohes Alter. Vizebürgermeister Franz X. Gruber besuchte die mehr als rüstige Seniorin am 15. Februar im Wohnheim Saggen.

„Man lernt nicht oft Menschen kennen, die so ein langes Leben genießen dürfen“, so Vizebgm. Gruber. „Aber in diesem hohen Alter körperlich und geistig noch so fit zu sein, wie Sie es sind, ist wirklich erstaunlich. Es freut mich vor allem, dass es Ihnen hier im städtischen Wohnheim Saggen gefällt und Sie sich wohl fühlen.“

„Hier kann es mir nur gut gehen“, so die agile 102-Jährige, die schmunzelnd hinzufügte: „Ich bin wunschlos glücklich und hoffe, dass das auch die nächsten Jahre noch so bleibt.“

Die gebürtige Grazerin kam in den 1930er-Jahren nach Innsbruck. Hier war sie 63 Jahre lang mit Ehemann Heinrich verheiratet, einem Tischler, der vor acht Jahren verstarb. Als Haushaltshilfe schenkte sie vier Kindern – drei Söhnen und einer Tochter – das Leben. Mittlerweile sind sieben Enkelkinder und mehrere Urenkel dazugekommen, die „allesamt sehr gut geraten sind“, so Juliana Keller. In jungen Jahren war die Wahl-Innsbruckerin begeisterte Radfahrerin. Ganztagestouren führten sie und ihren Mann Heinrich früher quer durch Tirol.

Dass ein hohes Alter bei Juliana Keller in der Familie liegen könnte, lässt übrigens auch die „kleine“ Schwester der Jubilarin vermuten: Anna Roithner ist mittlerweile 95 Jahre alt. Beide betonten zum Abschied, sich schon auf den Besuch von Vizebgm. Gruber im nächsten Jahr zu freuen.
16. Februar 2011