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Juliana Keller feierte Geburtstag

103 Jahre, die "schnell vergangen sind"
Mit einem bunten Frühlingsblumenstrauß gratulierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer am 23. Februar der rüstigen Seniorin Juliana Keller zum Geburtstag. Mit ihren 103 Jahren ist die gebürtige Grazerin, welche weder ein Hörgerät noch eine Brille braucht, die älteste Bewohnerin des Wohnheims Saggen.

„Mit ihrer positiven Einstellung, ihrer Gesundheit und ihrer geistigen Fitness sind Sie ein wahres Phänomen“ stellte die Bürgermeisterin bei dem Treffen schnell fest: „Es ist wirklich schön einem Menschen mit einer solch positiven Lebenseinstellung, wie Sie sie besitzen, zu begegnen.“

Beim gemütlichen Beisammensitzen mit der Bürgermeisterin und Heimleiterin Mag.a Elfriede Leonhartsberger präsentierte das muntere Geburtstagskind stolz Fotos von ihren Liebsten und Autogramme von bekannten Persönlichkeiten wie Franz Posch und Semino Rossi. Franz Posch, den Juliana Keller im Dezember letzten Jahres kennenlernte, hat sie nun sogar höchstpersönlich zur nächsten Ausgabe der Volksmusiksendung „Mei liabste Weis“ in Innsbruck eingeladen, berichtete die 103-jährige.
Auf die Frage der Bürgermeisterin, ob die 103 Jahre ihres Lebens schnell vergangen seien, meinte das Geburtstagskind lächelnd: „Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich so alt geworden bin“.

Aus der Steiermark nach Tirol
Juliana Keller wurde 1909 geboren und ist damit genauso alt wie das Wohnheim Saggen, in dem sie seit vier Jahren lebt. In den 1930er Jahren kam sie mit ihrer Schwester nach Innsbruck. „Sie hat die Berge nicht vertragen und ging bald wieder zurück in die Steiermark, sie selbst ist halt in Innsbruck geblieben“, erklärte die Seniorin. Und dies war auch gut so. In der Tiroler Landeshauptstadt traf Juliana Keller schließlich ihren Heinrich, mit dem sie 63 Jahre verheiratet war. Aus der Ehe mit dem Tischler, der 2002 verstarb, gingen drei Kinder hervor. Inzwischen ist die agile Seniorin Großmutter von sieben Enkelkindern, mit denen sie auch heute noch viel unterwegs ist.

Mit den Worten „Bleiben Sie so wie Sie sind! Ich freue mich schon, wenn wir uns bei der "Liabsten Weis" im März wieder sehen“ verabschiedete sich die Bürgermeistern vom Geburtstagskind.

23. Februar 2012