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Der "MyInnsbruck-Jugendrat" präsentierte die Ergebnisse seiner ersten öffentlichen Tagung im Mai 2014 im Innsbrucker Gemeinderat.
Der "MyInnsbruck-Jugendrat" präsentierte die Ergebnisse seiner ersten öffentlichen Tagung im Mai 2014 im Innsbrucker Gemeinderat.

Eine Stimme für die Jugend

Das Projekt „MyInnsbruck Jugendrat“ wird ausgeweitet, die derzeitige 20-Stunden-Stelle wird auf 30 Wochenstunden erweitert.

In der Tiroler Landeshauptstadt stehen Kinder- und Familienfreundlichkeit an oberster Stelle. Für Kinder und Jugendliche werden zahlreiche städtische Projekte und Initiativen geboten: Eine davon, die sich in Innsbruck längst zu einer fixen Größe entwickelt hat, ist das Jugendbeteiligungskonzept „MyInnsbruck-Jugendrat“.

Jugendbeteiligung erwünscht

Die Stadt Innsbruck forciert und unterstützt die Jugendbeteiligung: Veränderte Lebensbedingungen und Verhaltensweisen junger Menschen bedürfen neuer Ideen und Zielsetzungen. Um die Wünsche der jungen Generation besser berücksichtigen zu können, startete die Stadt Innsbruck (Referat Kinder- und Jugendförderung) in Kooperation mit dem Kinderbüro Graz das neue Jugendbeteiligungs-Konzept „MyInnsbruck-Jugendrat“, zu dem der Stadtsenat im Jahr 2013 seine Zustimmung erteilte. Das Kinderbüro Graz wurde dabei mit der Projektumsetzung beauftragt, mit der Projektleitung des Kinder- und Jugendbüros Innsbruck wurde Susanne Meier betraut.

Am 01. März 2014 tagte der Innsbrucker Jugendrat zum ersten Mal, am 19. Mai wurden die Ergebnisse im Gemeinderat präsentiert. Seither hat sich viel getan, wie ein Blick auf den „MyInnsbruck“-Tätigkeitsbericht 2013/14 zeigt.

Ausbau des Projektes 2015

Um die vielen bevorstehenden Projekte umzusetzen, ist für das Jahr 2015 ein Ausbau des Projektes geplant. Die 2013 kalkulierten Gesamtkosten von 30.000 Euro beinhalteten auch Personalkosten im Ausmaß von 20 Wochenstunden. Da der Bedarf an Partizipation für Kinder und Jugendliche in Innsbruck sehr groß ist, ist eine Aufstockung der Stelle von 20 auf 30 Wochenstunden sinnvoll. Die Kosten für das Jahr 2015 belaufen sich damit auf 44.900 Euro. In seiner Sitzung am 04. Februar stimmte der Stadtsenat der Ausweitung des Projektes einstimmig zu.

„Das Projekt hat in den vergangenen Jahren sehr großen Anklang gefunden, und ich freue mich über seinen Ausbau. Die zehn zusätzlichen Stunden werden für die Begleitung zusätzlicher Prozesse verwendet, unter anderem für Jugendbeteiligung in Jugendzentren, Jugendbeteiligung als Querschnittsmaterie in der Verwaltung und zur Organisation des Kinderrechtetages 2015“, erklärt Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Aussicht auf 2015

Neben diversen Projekten und Veranstaltungen ist in diesem Jahr auch der Dreh eines Jugend-Werbefilms im Rahmen der MyInnsbruck Movie Night geplant. Ebenso steht eine Kinderrechte-Aktion auf dem Programm. Durch eine Vernetzung mit den Innsbrucker Jugendzentren, dem Info-Eck, Young Caritas und vielen weiteren Institutionen erlangt der MyInnsbruck Jugendrat größtmögliche Außenwirkung – und dies ganz im Sinne einer modernen, jugendfreundlichen Stadt. (KS)