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JuBi – das Innsbrucker Schulentwicklungsprojekt

Schulreform von innen - klein aber oho
Jenseits der „großen“ Bildungsdiskussion auf politischer Ebene gibt es seit vielen Jahren an den Innsbrucker Pflichtschulen eine Initiative, die vielleicht weniger spektakulär ist, die aber in den vergangenen Jahren nachhaltig zur Umgestaltung des Schulalltags beigetragen hat – JuBi (Jugend Bildung Innsbruck), eine „Schulreform von innen – klein aber oho“.

Am 13. März wurde der JuBi-Evaluationsbericht der vierten Projektphase von Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner, Dr. Karin Zangerl (Amtsvorständin Familie, Bildung und Gesellschaft), Univ.-Prof. i.R. Dr. Stephan Laske (Projektleiter JuBi) und Bezirksschulinspektor Wolfgang Haslwanter im Festsaal der Volksschule Reichenau Wörndlestraße den PädagogInnen und DirektorInnen der Innsbrucker Pflichtschulen sowie den ThemengruppenleiterInnen präsentiert.

„Um den hohen Standard in den Innsbrucker Pflichtschulen zu halten, müssen wir ständig an den verschiedensten Bereichen arbeiten“, weiß Stadtrat Pechlaner: „Mit JuBi leistet die Stadt einen weiteren Beitrag zu einem qualitativ hochwertigen Schulsystem.“

Es gab vier Themengruppen, an denen dieses Mal gearbeitet wurde: Gesunde Schule, Kunst und Kreativität, Miteinander der Kulturen und Schule - Eltern.

Intensive Arbeit in vielen Bereichen
Seit 2004 beschäftigen sich Projektgruppen mit aktuellen Fragen aus dem Schulbereich. Das Themenspektrum reicht von Schul- und Unterrichtsentwicklung über die Nachmittagsbetreuung an Schulen und die Förderung von Kindern nichtdeutscher Muttersprache bis hin zur EDV-Ausstattung, zur Elternarbeit, zur Kunst und Kreativität, zum gesunden Schulraum und der Entwicklung der Neuen Mittelschulen.

Von Beginn an werden die JuBi-Maßnahmen auch wissenschaftlich begleitet und auf ihre Wirkungen hin untersucht. Prof. Laske (Universität Innsbruck) ist kritischer Begleiter des Projekts, hat die Gruppen dabei unterstützt, ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und zieht Bilanz darüber, ob sich die Investitionen gelohnt haben und inwieweit eine Weiterführung des Projekts zu empfehlen ist.
14. März 2013