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Jour fixe mit Bürgemeisterin Oppitz-Plörer

Pressetermin am 19-09-2011
Fortführung der gelben Innenstadtkarte
(RMS) Im Rahmen des ersten Medien-Jour fixe am 19. September berichtete Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, dass sich der Stadtsenat nach der Sommerpause am kommenden Mittwoch mit den gelben Innenstadtkarten befassen wird.

Im Februar 2010 wurde die Gratisparkstunde in den Tiefgaragen der Innenstadt abgeschafft. Die Bürgermeisterin erläuterte, das Modell sei „überholt“ gewesen, da es zu sehr auf den Pkw-Verkehr konzentriert war. Die gelben Innenstadtkarten hingegen ermöglichen entweder eine Reduzierung des Garagen- oder Taxientgeltes bzw. eine Einzelfahrt mit den IVB. Abgegeben werden sie von den teilnehmenden Handelsbetrieben an ihre Kunden ab einen gewissen Einkaufswert.

„Die gelben Innenstadtkarten sind ein kluges Instrument, um die Innenstadt zu attraktiveren“, zeigt sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer überzeugt. Finanziert werden die Karten je zur Hälfte von Stadt Innsbruck und Innenstadtkaufleuten, das entspricht jeweils 50 Cent pro Karte. „Eine faire Lösung“, so die Bürgermeisterin. Insgesamt hat die Stadt Innsbruck für das Jahr 2011 360.000 € budgetiert, das entspricht jährlich 720.000 Karten. Im ersten Halbjahr 2011 wurden 140.000 Karen eingelöst.

Am 21. September wird sich der Stadtsenat mit der Fortführung der gelben Innenstadtkarte befassen.

WC-Anlage in der Altstadt
(RMS) „Ein langjähriger Wunsch der Stadt Innsbruck geht in Erfüllung“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Mit Anfang November 2011 wird eine neue öffentliche WC-Anlage im Stadtturm in Betrieb gehen. Der Stadtsenat befasst sich am 21. September mit der Betreibervereinbarung.

Betrieben werden soll das WC durch die Innsbruck Information und Reservierung GmbH (IIR), ein Tochterunternehmen des Tourismusverbandes. Die IIR soll sowohl den Betrieb des Stadtturms (bisher Stadtmarketing) und der WC-Anlage übernehmen. „Es ist sinnvoll, hier Synergien zu nutzen“, erläutert die Bürgermeisterin. Verbunden mit dem Betreibervertrag sind tägliche Mindestöffnungszeiten: Juni bis September von 10 bis 20 Uhr, Oktober bis Mai 10 bis 17 Uhr; erweiterte Öffnungszeiten sind bei Märkten und Events vorgesehen. Die WC-Anlage ist ansprechend gestaltet und barrierefrei und mit Wickelraum ausgestattet. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 185.000 €.

Öffnung des Tivoli außerhalb der Badesaison
(RMS) Ein weiterer langgehegter Wunsch der Stadt Innsbruck, die Öffnung des Schwimmbades Tivoli außerhalb der Badesaison als Grün- und Parkanlage, kann nun ebenfalls der Realisierung zugeführt werden. Dem Stadtsenat liegt am 21. September die vertragliche Regelung der Anmietung der Fläche zur Beschlussfassung vor. Dabei geht es z. B. um die Absicherung der Schwimmbecken und Garderoben, Überwachung, Reinigung und Winterdienst.

„In Innsbruck ist jeder Quadratmeter Freiraum wertvoll. Es ist absolut richtig die große Fläche der Öffentlichkeit außerhalb der Badesaison zur Verfügung zu stellen“, freut sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer über diese Bereicherung für die Bevölkerung der Stadtteile Tivoli und Pradl. Geöffnet werden soll das Areal von 1. Oktober bis 15. März.

Vorbereitungen für Online-Bürgerbefragung laufen
(RMS) Die Stadt Innsbruck startet noch im Herbst 2011 ein Pilotprojekt in Sachen Bürgerbeteiligung. Das Projekt gliedert sich in zwei Bereiche: Auf der Homepage www.innsbruckinformiert.at wird wöchentlich eine Frage zu innsbruckspezifischen Themen platziert werden, die von den BesucherInnen beantwortet und entsprechend ausgewertet wird. In weiterer Folge sollen BürgerInnen die Möglichkeit bekommen, sich an vierteljährlichen Online-Befragungen zu aktuellen Themen zu beteiligen, sowie persönliche Anliegen, Ideen und Kritik einzubringen. Diese Befragungen erfolgen repräsentativ und unter wissenschaftlicher Begleitung.

Der Stadtsenat wird sich am 21. September mit der Auswahl der ersten Fragen sowie dem Marketingkonzept für die Online-Bürgerbeteiligung befassen.

19. September 2011