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In der Innsbrucker Altstadt versammelten sich viele Menschen mit Fackeln, um den Opfern des Terrors in Frankreich zu gedenken.
In der Innsbrucker Altstadt versammelten sich viele Menschen mit Fackeln, um den Opfern des Terrors in Frankreich zu gedenken.

Innsbruck gedenkt den Terror-Opfern

Vor dem Goldenen Dachl versammelten sich gestern hunderte Menschen, um gemeinsam den Opfern der Terroranschläge in Frankreich zu gedenken. Auch die Innsbrucker Stadtregierung und zahlreiche Gemeinderätinnen und Gemeinderäte nahmen geschlossen an der Gedenkfeier teil. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zeigte sich betroffen, aber auch bestimmt: „Es ist beeindruckend, wie viele Menschen gekommen sind. Es geht darum, ein deutliches Zeichen zu setzen, was man in Europa zulassen will und was nicht. Die Meinungs- und Pressefreiheit darf nicht in Gefahr kommen.“

 

Viele Menschen waren mit Schildern gekommen, auf denen „Je suis Charlie“ zu lesen war. Der Spruch, der übersetzt „Ich bin Charlie“ bedeutet, hat sich nach den Geschehnissen in Paris zu einem Symbol der Trauer, des Gedenkens und der Toleranz entwickelt und steht für Meinungs- und Pressefreiheit.

 

Aktion vom Friedensforum

Organisiert wurde die gestrige Solidaritätsversammlung vom Friedensforum Innsbruck. Neben Bischof Manfred Scheuer nahmen auch VertreterInnen verschiedenster Glaubensgemeinschaften sowie der Tiroler Landesregierung an der Gedenkveranstaltung teil.

 

Die Friedenskundgebung fand als Parallelveranstaltung zum „Republikanischen Marsch“ in Paris statt. Dort gingen knapp 1,5 Millionen Menschen auf die Straßen, um geschlossen gegen Extremismus zu demonstrieren. (DH)