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202.382 Kilometer und 7.196 Einsätze prägten 2015

Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen zieht Bilanz

Das Jahr 2015 war ereignisreich – so auch für das Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen sowie die dazugehörende Mobile Überwachungsgruppe (MÜG). „Die Zahlen aus dem vergangenen Jahr sind beeindruckend und belegen, dass sich die MÜG als erster Ansprechpartner bei vielen Anliegen in den Köpfen der Innsbruckerinnen und Innsbrucker etabliert hat. Die Anzahl der Einsätze ist beispielsweise um 34 Prozent gestiegen“, findet Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer lobende Worte.

Auch Amtsleiter Elmar Rizzoli blickt stolz auf das Vorjahr zurück: „Besonders Ereignisse wie der G7-Gipfel und das Bilderbergtreffen im Juni oder die anhaltende schwierige Situation bedingt durch die vielen Menschen auf der Flucht haben uns auf die Probe gestellt. Es macht mich stolz, sagen zu können, dass wir die Herausforderungen durchwegs gut gemeistert haben.“

Zahlen, die beeindrucken

Einige Zahlen, die das stetig wachsende Aufgabenspektrum des Amts für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen belegen, sind zum Beispiel die 7.196 Einsätze zu denen die MÜG im vergangenen Jahr gerufen wurde. Die meisten betrafen die Bereiche ungebührliche Lärmerregung und Verkehr, wie zum Beispiel das Verparken von Hauseinfahrten, Behindertenparkplätzen, Ladezonen und Ähnlichem.

Der Journaldienst, der für alle behördlichen Angelegenheiten des Stadtmagistrats außerhalb der Öffnungszeiten der jeweiligen Fachdienststellen zuständig ist, verzeichnete sogar einen weit höheren Anstieg an Fällen: Insgesamt 777 Fälle, um 209 Prozent mehr als im Vorjahr, mussten behandelt werden.

Auch die zurückgelegten Kilometer sprechen eine Sprache für sich: Diese stiegen im Vergleich zu 2014 (127.749) um 58 Prozent auf 202.382 Kilometer an.

Junge Flüchtlinge werden versorgt

Ein großes Aufgabengebiet, das vor allem die MÜG beschäftigt, ist die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Besonders im Zuge der eingeführten Grenzkontrollen im Juni beim G7-Gipfel stieg die Zahl der jungen Flüchtlinge an: 72 unbegleitet minderjährige Flüchtlinge wurden in diesem Zeitraum aufgegriffen und versorgt. Insgesamt legten die MitarbeiterInnen 2015 rund 73.000 Kilometer bei ihrem Transport zurück.

Investition in die Sicherheit

Die Sicherheit der MitarbeiterInnen wird im Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen groß geschrieben. Dafür wurde 2015 eine Summe von rund 50.000 Euro investiert. So wurde beispielsweise der Schalterbereich für das dem Amt zugeordnete Referat „Verkehrs- und Sicherheitsstrafen“ erneuert. „Die Zahl der zu bezahlenden Strafen ist auf knapp 150.000 angestiegen. Dass die Abwicklung ruhig und geordnet ablaufen kann, erfordert auch adäquate äußere Rahmenbedingungen. Der neue Schalterbereich erfüllt diese Voraussetzung bestens“, erklärt Rizzoli.

Konzept für Krisenmanagement

Eine der Meilensteine, die 2015 gesetzt werden konnten, war die Erarbeitung eines Konzepts für Krisenmanagement. Im Rahmen der Evaluierung der Erfahrungen aus dem Einsatz rund um den G7-Gipfels wurde nämlich festgestellt, dass für Krisen, die die Stadt Innsbruck betreffen und keiner gesetzlichen Regelung unterliegen, eine eigenen Organisationsstruktur für den Stadtmagistrat notwendig ist. (DH)