Logo Innsbruck informiert
841647293_0.jpg

50 Jahre Pfarre St. Pius X.

Vizebgm. Kaufmann unterstreicht die Bedeutung der Pfarreien.
(RMS) Am Sonntag, den 26. September, feierte die Pfarre St. Pius X. ihr 50-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gläubige der Pfarrgemeinde und Ehrengäste fanden sich bei der Zeremonie in der Kirche ein. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann nahm als Repräsentant der Stadt Innsbruck teil.

„Die Pfarrkirche St. Pius X. hat sich in den letzten 50 Jahren zu einem Fixpunkt in einer sich schnell verändernden Umgebung entwickelt“, so Vizebgm. Kaufmann, für den Kirche mehr bedeutet als feierliche Aufwertung für einen speziellen Anlass. „Die 26 Pfarreien Innsbrucks sind aus unserer Stadt nicht wegzudenken. Sie sind Begegnungsstätten, die das Zusammenleben der Menschen im Stadtteil fördern. Ich bedanke mich daher vor allem auch bei den PfarrmitarbeiterInnen, denn sie sorgen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement für eine funktionierende Seelsorge und ein lebendiges Stadtleben. Es ist in unserer Zeit nicht selbstverständlich, sich in der Freizeit unentgeltlich für die Mitmenschen einzusetzen.“

Die Geschichte der Pfarre St. Pius X. im Stadtteil Olympisches Dorf geht bis in das 19. Jahrhundert zurück, als die kleine Siedlung Neu-Arzl noch keine eigene Kirche bzw. Pfarre hatte und die ansässigen Gläubigen in einem Raum am Arzler Schießstand die Messen feiern mussten. Mit dem starken Wachsen des Stadtteils in den 1950er-Jahren entstand 1960 unter der Leitung des Architekten Josef Lackner die Kirche, die am 25. September 1960 von Bischof Paulus Rusch zu Ehren Papst Pius X. geweiht wurde.

Das nunmehrige 50-Jahre-Jubiläum wurde nach der Messe noch mit einem Pfarr- und Kinderfest am Kirchplatz zelebriert. Eine Fotoausstellung „50 Jahre Pius“, die ebenfalls am Sonntag eröffnet wurde, porträtiert das Kirchen- und Gemeindeleben des vergangenen halben Jahrhunderts.
29. September 2010