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Jahr des Waldes

Sicherheit durch einen gesunden Schutzwald
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr des Waldes erklärt. Im Zuge eines Pressegesprächs mit Vizebürgermeister und Grünraumreferent Franz Xaver Gruber und Vertretern des Innsbrucker Forstamtes am 2. März wurden die von der Stadt Innsbruck gesetzten Maßnahmen präsentiert.

„Insgesamt sollen die vier Schwerpunkte ‚Schutzwald & Naturgefahren’, ‚Ökosystemare Leistungen des Waldes’, ‚Wirtschaftsfaktor Wald’ und ‚Energie aus Holz’ das Bewusstsein und Wissen um die Erhaltung und Nachhaltigkeit von Wäldern bei den Innsbruckern und Innsbruckerinnen schärfen“, erklärt Vizebgm. Franz X. Gruber.

60% des Waldes in Innsbruck ist Schutzwald. Allein 14 Wildbäche und sechs Lawinen bedrohen den Innsbrucker Siedlungsraum, was eben diesen Schutzwald laut Vizebgm. Gruber für Innsbruck unverzichtbar macht. Allein im letzten Jahr hat die Stadt Innsbruck 39.000 Bäume gepflanzt. Derzeit wird diese Initiative im Bereich der Schlossstraße beim Schloss Ambras fortgesetzt und der dort überalterte Fichtenwald verjüngt. Die Rodungsarbeiten sind notwenig geworden, da allein entlang der Igler Bahnstrecke viele marode Bäume gestanden haben. Zu diesem Zweck ist die Schlossstraße wochentags noch bis zum 11. März gesperrt.

Vizebgm. Gruber bittet um Verständnis: „Derartige Arbeiten müssen regelmäßig durchgeführt werden, damit die Schutzfunktion des Waldes erhalten bleibt“. Der Vorstand des Amtes für Land- und Forstwirtschaft DI Leonhard Steiger ergänzt: „Die vielen jungen Bäume wachsen in kürzester Zeit nach“.

Informationen zum Jahr des Waldes auch online unter http://www.jahrdeswaldes.at/
02. März 2011