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Positive Jahresbilanz der IVB-Tarifreform

50-Millionen-Marke bei Fahrten pro Jahr überschritten

Seit knapp einem Jahr gelten die neuen Tarife auf den Linien der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB). Eine erste Jahresbilanz fällt positiv aus. „Die Tarifumstellung wurde gut angenommen. Über 7.000 neue Jahres-Ticket-Kundinnen und Kunden konnten seit Beginn der Reform am 01. Februar 2015 dazugewonnen werden“, freut sich IVB-Geschäftsführer DI Martin Baltes. Das Ziel der Tarifreform, mit dem Jahres-Ticket um 330 Euro (27,50 Euro/Monat) noch mehr StammkundInnen zu gewinnen, geht damit auf. Auch die 50-Millionen-Marke bei den Fahrten pro Jahr wurde erstmals überschritten.

„Die Vielfalt, die unsere Alpenstadt auszeichnet, steuern die Bewohnerinnen und Bewohner bei und genauso vielfältig sind auch die Mobilitätsangebote. Eine entsprechende Infrastruktur ist hierfür unerlässlich und so setzen wir mit unseren Partnern gezielt Maßnahmen zur kontinuierlichen Ausweitung und Verbesserung“, setzt Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider die Tarifreform in einen größeren Gesamtkontext.

Im Voraus kaufen zahlt sich aus

Rund 35.000 InnsbruckerInnen besitzen aktuell ein Zeitticket. Davon sind über 12.000 Erwachsene mit einem Jahres-Ticket unterwegs. Der Rest entfällt auf spezielle Angebote für SchülerInnen/Lehrlinge, Studierende und SeniorInnen. Auch das neue 5-Fahrten-Ticket – mit dem eine Einzahlfahrt 1,60 Euro kostet – hat sich als Alternative zum Einzel-Ticket bewährt. Der Verkauf stieg um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieses Ticket ermöglicht es, rund 30 Prozent pro Fahrt zu sparen.

Ein ermäßigtes Einzel-Ticket kostet im Vorverkauf 1,70 Euro. Will man sparen, greift man also zum 5-Fahrten-Ticket.

Aktuell gibt es im Stadtgebiet 65 Vorverkaufsstellen, ca. 100 Ticketautomaten und rund 500 Parkscheinautomaten mit Ticketfunktion. Digital können die IVB-Tickets unter www.ivb.at im Ticketshop und über die Ticketshop-App erworben werden.

„Eine deutliche Steigerung bei der Nachfrage ist die Folge der Tarifreform“, führt Vizebürgermeisterin Pitscheider aus. Die Stadt verstärkt das Angebot ständig und schafft mit dem Projekt Straßen-/Regionalbahn weitere Kapazitäten.

Neben dem öffentlichen Verkehr setzt Innsbruck sowohl mit dem Ausbau des Fußwegnetzes sowie Lückenschlüsse im städtischen Radwegenetz ganzheitlich auf umweltfreundliche Mobilität. (AA)