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IVB-Tickets: Stadt unterstützt AsylwerberInnen

AsylwerberInnen, die in ein fremdes Land kommen und einen Platz in einer Flüchtlingsunterkunft erhalten, müssen eine Vielzahl an Behördengängen absolvieren bzw. sollen auch diese Menschen die Möglichkeit erhalten, aktiv am Innsbrucker Stadtleben teilzunehmen. Dafür muss erst einmal die Anfahrt zu den verschiedensten Orten unternommen werden. Um den AsylwerberInnen, die oftmals eine weite und anstrengende Reise bis zu uns auf sich nehmen mussten, zumindest diese Wege zu erleichtern, fördert die Stadt Innsbruck Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel.

Mehr Tickets: 444 Tickets pro Jahr

Insgesamt werden 37 solcher Tickets pro Monat an die Heime verteilt. Jährlich sind das 444 Stück. Es erhält nicht jeder AsylwerberInnen ein eigenes Ticket, aber er oder sie kann dieses beispielsweise für den Weg zum Deutschkurs oder ähnliches ausleihen. Nach der Verwendung muss das Ticket wieder an die Heimleitung retourniert werden.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer erklärt die Unterstützung: „Diese wichtige Förderung gibt es bereits seit 2008. Gewisse Wege sind für Asylwerberinnen und Asylwerber, gleich wie für alle Bürgerinnen und Bürger, unumgänglich, um aktiv an einem Stadtleben teilnehmen zu können.“ Deshalb werden den verschiedenen Flüchtlingsunterkünften übertragbare IVB-Monatstickets zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf können diese von AsylwerberInnen ausgeliehen und verwendet werden.

„Das soziale Netz der Stadt greift auch in solchen Fällen. Wir kümmern uns um Asylwerberinnen und Asylwerber und versuchen, ihnen den Start in einer fremden Stadt zu erleichtern“, spricht sich auch Sozialstadtrat Ernst Pechlaner für die Förderungen der Tickets aus. (DH)