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Italienische Carabinieri verabschieden sich von Innsbruck

Vizebgm. Kaufmann dankte für ihren Dienst auf den Weihnachtsmärkten.
(RMS) Seit dem 2. Dezember weht ein Hauch Italien durch die vorweihnachtliche Innsbrucker Altstadt. Paolo De Biasi und Lorenzo Galli gehören aber nicht zu den zahlreichen italienischen Gästen, die wie jedes Jahr die Weihnachtsmärkte im gesamten Stadtgebiet bevölkern – sie sind zwei Carabinieri, die im Rahmen einer grenzübergreifenden Kooperation in der Innsbrucker Altstadt noch bis zum 12. Dezember ihren Dienst versehen. Am 10. Dezember wurden sie von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann persönlich verabschiedet.

„Ich möchte mich bei Ihnen beiden ganz herzlich für Ihre Dienste bedanken“, so Vizebgm. Kaufmann. „Dieser Austausch war für alle Beteiligten positiv und sehr erfolgreich. Die Gäste aus Italien haben in Ihnen vertraute Ansprechpartner gefunden, die mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind. Daneben haben aber sowohl unsere Polizeibeamten wie auch Sie beide sicherlich viele wertvolle Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mitnehmen können. Wir würden uns freuen, Sie auch als Gäste wieder in Innsbruck begrüßen zu dürfen“, lobte Vizebgm. Kaufmann die Kooperation.

De Biasi und Galli versehen ihren Dienst für gewöhnlich in Südtirol, ihr Engagement in Innsbruck ist freiwilliger Natur und dient dem gegenseitigen polizeilichen grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch. Auf Basis einer Bewilligung durch österreichische und italienische Behörden versehen beide Carabinieri beim Landespolizeikommando Tirol bzw. beim Stadtpolizeikommando Innsbruck ihren Dienst. Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen österreichischen und italienischen Beamten und der Sprachkenntnisse. Das konkrete Tätigkeitsfeld der Carabinieri in Innsbruck umfasst gemeinsame Streifengänge mit einheimischen Beamten, um einerseits Ansprechpartner für italienische Touristen zu sein und die Innsbrucker Polizei bei Amtshandlungen mit Italienern zu unterstützen.
Hoheitliche Befugnisse oder eine Dienstwaffe wurden nicht übertragen.
13. Dezember 2010