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ISD-Bilanz 2011

Erfolgreiche Daseinsvorsorge für die Stadt Innsbruck
Die Innsbrucker Soziale Dienste gemeinnützige GmbH (ISD) ist wesentlich für die Angelegenheiten des Sozial- und Gesundheitswesens in der Stadt verantwortlich. Von Altenpflege über Wohnungslosenhilfe bis hin zu Schüleressen reicht das Angebot. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 kann die ISD eine hervorragende Leistungsbilanz bei sehr guter Wirtschaftlichkeit vorweisen.

Leistung in Zahlen
Knapp 900 BewohnerInnen in den sieben Wohn- und Pflegeheimen (300 Neuaufnahmen), mehr als 700 Heim-Neuanmeldungen, 700 PatientInnen in der Hauskrankenpflege, 210 SeniorInnenwohnungen (davon 53 neue 2011), 160 KlientInnen in der Wohnungslosenhilfe, mehr als 500 KundInnen des Innsbrucker Menüservices, Essen für 1300 Kindergarten- und Schulkinder; Die ISD-Küchen produzieren mehr als 1,1 Mio. Essen pro Jahr.

„Die ISD verrichtet unverzichtbare Leistungen im Bereich der Daseinsvorsorge unserer Stadt“, bekräftigt Beteiligungsreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die allen MitarbeiterInnen für ihren Einsatz dankt. Die ISD ist Arbeitgeber für 1063 Menschen.

Erfolgreiche Bilanz
Für den gemeinnützigen Sozialdienstleister ist das Jahr 2011 eines der wirtschaftlich besten. „Der Jahresabschluss 2011 weist einen Bilanzverlust von 394.000 Euro auf, wobei dieser ausschließlich auf sehr hohe Abschreibungen, die leider in der Kalkulation keine Berücksichtigung finden, zurückzuführen ist“, so ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner. Der operative Cashflow bilanziert positiv, das heißt es wurden um 461.000 Euro mehr eingenommen als ausgegeben. Der Umsatz betrug 47 Mio. Euro.

Breites Betätigungsfeld
Das Betätigungsfeld der ISD reicht von Pflegeheimen bis zu Kinderzentren. Eine zentrale Aufgabe ist die Beratung: In Form von „Case Management“ werden die Menschen beraten, welche Betreuung für sie bzw. ihre Angehörigen individuell am Besten ist. „Es braucht nicht immer ein Pflegeheim, oft ist die mobile Hauskrankenpflege die bessere Lösung“, erläutert ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner. Die Beratung erfolgt im ISD-Sozialservice (Innrain 24) oder dezentral in den zehn Sozialzentren, die sich in den einzelnen Stadtteilen befinden. Dort werden auch Ausflüge und Veranstaltungen organisiert und mobile Sozialarbeit geleistet.

Im Alexihaus und in der Herberge in der Hunoldstraße finden wohnungslose Menschen eine Bleibe. Am Haydnplatz und in der Gutenbergstraße nimmt die ISD sozialarbeiterische Betreuung vor. Weiters betreibt die ISD die Kinderzentren Pechegarten und Mariahilf. Seit 2009 gibt es auch eine Krisenwohngemeinschaft mit zwölf Plätzen für Kinder und Jugendliche, die hier in Akutfällen kurzfristig untergebracht und betreut werden können.

ISD
Im Jahr 2002 hat der Gemeinderat beschlossen, die ISD zu gründen. Mit der Schaffung dieser Organisationseinheit wurden alle wesentlichen städtischen Angelegenheiten des Sozial- und Gesundheitswesens im stationären und ambulanten Bereich unter einem Dach zusammengeführt. Die Stadt Innsbruck ist 100 Prozent-Gesellschafterin.

http://www.isd.or.at
28. Juni 2012