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Sport spielt für die neue Sportstadträtin nicht nur beruflich eine wichtige Rolle: Ihr Lieblingsplatz ist das Freischwimmbad Tivoli.
Sport spielt für die neue Sportstadträtin nicht nur beruflich eine wichtige Rolle: Ihr Lieblingsplatz ist das Freischwimmbad Tivoli.

„Vor der Wahl war ich noch nicht so begehrt"

Als frischen Wind in der Innsbrucker Stadtregierung sieht sich die Neo-Stadträtin Elisabeth Mayr selbst. Welche Ziele sie sich für die kommenden sechs Jahre gesetzt hat und wie sie den Beginn ihrer Amtszeit erlebt hat, erzählt sie in nachfolgendem Interview.

Sie sind Teil der neuen Innsbrucker Stadtregierung. Welche Aufgaben werden Sie übernehmen?

Ich bin seit Ende Mai für die Ressorts Bildung, Kinderbildung und Kinderbetreuung, Schulen, Sport, Frauenförderung, Integration sowie die Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat zuständig.

Wie haben Sie die erste Zeit nach der Wahl und den Start in Ihr Amt erlebt?

Sehr viele Eindrücke gesammelt, unglaublich herzliche, engagierte und kompetente Menschen getroffen, unzählige Termine absolviert, interessante und wichtige Dinge gelernt. Ich verspüre Spaß und große Freude bei der Arbeit für die kleinen und großen Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

Inwieweit hat das Wahlergebnis ihr Leben verändert?

Ich bin immer noch der gleiche wissbegierige, lebensfrohe und gesellige Mensch wie vor der Wahl. Wichtig ist nun aber ein diszipliniertes Zeitmanagement und zielgerichtetes Arbeiten, denn vor der Wahl war ich noch nicht so begehrt.

Mit welchen Themen werden Sie sich in den kommenden sechs Jahren intensiv beschäftigen?

Meine Ziele sind beispielsweise der Ausbau der Ferienbetreuung, mehr verschränkte ganztägige Schulklassen an Innsbrucker Schulen und die Tagesheime weiter zu verbessern. Auch ist es mir ein Anliegen, den Breiten- und Spitzensport weiterhin zu fördern, Frauenthemen weiter in die gesellschaftliche Diskussion zu bringen, Menschen beim Ankommen zu unterstützen und die Barrierefreiheit weiter zu forcieren.

Gibt es Projekte, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

Alle Projekte, die ein besseres Leben für die Menschen, die in Innsbruck leben und arbeiten, ermöglichen, liegen mir am Herzen.

Mit welchen Eigenschaften bereichern Sie persönlich die zukünftige Regierungsarbeit?

Ich sehe mich als frischen Wind, die fragende und wissbegierige Newcomerin, die aber bestimmt und fokussiert Themen einbringt und umsetzt.

Wie würden Sie Ihren ganz persönlichen Arbeitsstil beschreiben?

Menschlich, sachlich, partnerschaftlich im Team.

Was macht Innsbruck aus Ihrer Sicht lebenswert?

Die Menschen, die Vielfalt und die Wandlungsfähigkeit.

Was läuft bisher ganz gut in der Stadt?

Innsbruck ist im Vergleich mit ähnlichen Städten prinzipiell gut aufgestellt und bietet vor allem sportlich und kulturell eine große Bandbreite an Angeboten.

Und ein Blick in die Zukunft: Wie soll Innsbruck in sechs Jahren aussehen?

Ich wünsche mir, dass die Menschen sich wohlfühlen in Innsbruck, gerne hier leben und dass sie sich das Leben hier vor allem leisten können.

Zum Abschluss noch eine ganz wichtige Frage: Wie können die BürgerInnen mit Ihnen zukünftig in Kontakt kommen?

Am besten über mein Büro oder man trifft sich zufällig in der Stadt.