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Innsbrucker Special Olympics-TeilnehmerInnen geehrt

Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Kaufmann würdigen AthletInnen
Die nunmehr zehnten Special Olympics Winterspiele, bei denen sich rund 3.000 SportlerInnen aus zahlreichen Ländern miteinander gemessen hatten, sind am 5. Februar in PyeongChang (Südkorea) auch für Innsbruck erfolgreich zu Ende gegangen. Die drei Innsbrucker AthletInnen Sabrina Bichlmair (17 Jahre), Natjana Pfeifhofer (11 Jahre) und Josef Mössmer (44 Jahre) holten gleich fünf Medaillen im Eisschnelllauf nach Hause.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz Plörer und Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann würdigten die Leistung der AthletInnen am 25. Februar mit einer Ehrung im Rathaus.

„Ganz oben zu stehen und zu wissen, man ist im Vergleich zu anderen ein gutes Stück schneller gewesen, ist bestimmt ein überwältigendes Erlebnis. Ich gratuliere im Namen der Stadt Innsbruck zu dieser tollen Leistung“, so die Bürgermeisterin.
Begleitet wurden die drei SportlerInnen von Dieter und Hilde Lintner, ihrem Betreuerteam vom Verein Special Sport Tirol.

„Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit mentaler Behinderung durch Sport, Spiel und Bewegung die Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Familie Lintner widmet sich seit Jahrzehnten dieser Aufgabe. Dafür gebührt auch Ihnen unser Dank“, so Vizebürgermeister Kaufmann, der sich mit der Innsbrucker Delegation über die Erfolge freute.

Special Olympics 2013: Erfolgreiche Bilanz
Insgesamt 14 Medaillen (fünfmal Gold, fünfmal Silber und viermal Bronze) gingen an Tiroler TeilnehmerInnen im Alter von elf bis 44 Jahren. Die 91 österreichischen BewerberInnen traten in sieben Disziplinen gegen SportlerInnen aus 113 Nationen an und ergatterten insgesamt 64 Medaillen. Die Innsbrucker TeilnehmerInnen holten zweimal Gold (Sabrina Bichlmair und Natjana Pfeifhofer), zweimal Silber (Natjana Pfeifhofer) und einmal Bronze (Josef Mössmer).

Die Special Olympics finden – ganz im olympischen Stil – alle vier Jahre statt. Durch die Wettkampfveranstaltung soll die Akzeptanz von Menschen mit geistiger Behinderung in der Gesellschaft verbessert werden. Sie unterscheiden sich von den Paralympics dadurch, dass dort Menschen mit Körperbehinderung teilnehmen.
26. Februar 2013