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4. Innsbrucker Kino-Schultag

Brisante politische Themen für Schüler am 19. November.
450 SchülerInnen der 4. Klassen der städtischen Neuen Mittelschulen sowie der Polytechnischen Schule werden ihren Unterricht am 19. November ins Metropolkino verlegen. Dann findet bereits zum vierten Mal der Innsbrucker Kino-Schultag für politische Bildung statt, an dem drei Dokumentar- und Spielfilme zu politischen Themen gezeigt werden.

„Junge Menschen sollten für politische Themen sensibilisiert und über dunkle Flecken der Geschichte aufgeklärt werden. Das Medium Film eignet sich dafür besonders gut“, erläuterte Vizebürgermeister Christoph Kaufmann anlässlich eines Pressegesprächs am 15. November gemeinsam mit Organisator Mag. Thomas Pupp (Polit-Film-Festival). Der Bildungsreferent verwies dabei insbesondere auf den Film „Es ist besser, nicht zuviel um sich zu schauen“, in dem ehemalige Häftlinge über das Lager Reichenau berichten.

Der Innsbrucker Kino-Schultag ist Teil des städtischen Bildungsprogramms „jugend.bildung.innsbruck“ in Kooperation mit dem Polit-Film-Festival und in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Bildungsinstitut – Medienzentrum. Großer Wert wird dabei auf die „Vor- und Nachbereitung“ des Kinobesuchs gelegt: „Der Kino-Schultag bietet den LehrerInnen eine attraktive Gelegenheit, Inhalte aus dem Bildungsbereich Mensch und Gesellschaft weit über den Lehrplan hinaus zu vertiefen“, betonte Mag.a Uschi Klee vom städtischen Amt für Familie, Bildung und Gesellschaft. Die Jugendlichen an den einzelnen Schulen erhalten begleitendes Informationsmaterial sowie insgesamt 15 Einführungsveranstaltungen mit Studierenden der Politikwissenschaft der Universität Innsbruck.

15. November 2010