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Tag der offenen Tür am 18. Mai: Vizebürgermeister Franz X. Gruber (r.) und Branddirektor Helmut Hager informierten in einer Pressekonferenz über Themen der Innsbrucker Feuerwehren.
Tag der offenen Tür am 18. Mai: Vizebürgermeister Franz X. Gruber (r.) und Branddirektor Helmut Hager informierten in einer Pressekonferenz über Themen der Innsbrucker Feuerwehren.

Rückblick und Ausblick der Innsbrucker Feuerwehren

Tag der offenen Tür am 18. Mai – Bilanz über das 1. Quartal

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierten Vizebürgermeister Franz X. Gruber und Branddirektor Mag. (FH) Helmut Hager von der Berufsfeuerwehr Innsbruck (BFI) über den bevorstehenden Tag der offenen Tür, zogen eine Bilanz über das 1. Quartal des Jahres und gaben einen Ausblick auf die Schwerpunkte der Feuerwehren in nächster Zeit.

Tag der offenen Tür

Am 18. Mai findet von 11.00 bis 17.00 Uhr der Tag der offenen Tür auf der Hauptfeuerwache in der Hunoldstraße 17 (Zugang Silluferseite) statt. Ein vielfältiges Programm wartet auf die Schaulustigen. Neben Einsatzübungen und Löschtrainingsschulungen wird eine umfangreiche Fahrzeug- und Geräteschau geboten. Erstmals in Tirol präsentiert die BFI eine Übung in einem Tauchcontainer. Ein großes Kinderprogramm bereichert die Leistungsschau. Mitmachen ist angesagt, wenn die Kinder mit dem Feuerwehrauto mitfahren und an der Spritzwand den Umgang mit dem Feuerwehrschlauch ausprobieren können. Und vieles mehr wird bei der Veranstaltung geboten. Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Die Linie J der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG (IVB) hält an der Haltestelle Tivoli, die sich direkt neben der Hauptfeuerwache befindet.

Der ressortzuständige Vizebürgermeister Gruber betont: „Die Feuerwehren der Stadt Innsbruck, das sind die Berufsfeuerwehr und die zehn Freiwilligen Feuerwehren, leisten tagtäglich hervorragende Arbeit. Der Tag der offenen Tür gibt Gelegenheit, den Innsbruckerinnen und Innsbruckern und allen Interessierten die professionelle Arbeit der Feuerwehren näher zu bringen. Ich freue mich schon auf diese Veranstaltung und wünsche mir, dass möglichst viele die Einladung annehmen und einen informativen und spannenden Tag bei der Feuerwehr verbringen.“

Bilanz

Rückblickend gab Branddirektor Hager eine Bilanz über das 1. Quartal des Jahres. Insgesamt wurden im abgelaufenen Quartal 1.120 Einsätze durchgeführt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent weniger. Am Öftesten wurde die Feuerwehr zu technischen Einsätzen gerufen mit insgesamt 430 Alarmierungen, gefolgt von Brandeinsätzen mit 280 Ausrückungen.

Sicherheit durch Ausbildung

„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht immer im Mittelpunkt. Dafür sind stetige Investitionen in Ausrüstung und Infrastruktur notwendig“, betont Gruber. Vor allem auch die Ausbildung der Feuerwehrmänner und -frauen ist von großer Bedeutung. „Besonders wichtig ist, dass sich unsere Feuerwehrkräfte laufend aus- und fortbilden. Das ist die unabdingbare Grundlage, um auf Gefahrensituationen professionell reagieren zu können“, weist Hager auf einen der Schwerpunkte hin. Ende April schlossen elf Berufsfeuerwehrmänner nach sechsmonatiger Ausbildung den Chargenlehrgang mit guten Leistungen ab. Die Absolventen können nun als Führungskräfte eingesetzt werden.

Neue Maßstäbe

Zum wiederholten Mal absolviert die Feuerwehr Innsbruck in der Schweiz ein Spezialtraining zur Bekämpfung von Tunnelbränden. Mit der heurigen Teilnahme sind alle Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie viele der Freiwilligen Feuerwehren Amras und Hötting in diesem Bereich ausgebildet. Zusätzlich wurde eine komplett neuartige Ausbildung in einem Übungstunnel am Erzberg getestet, um für allfällige künftige Einsätze beim Brennerbasistunnel bestmöglich gerüstet zu sein. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck setzt hier neue Maßstäbe in Österreich.

Ausrüstung und Infrastruktur

Für die Aufrechterhaltung und Gewährleistung des professionellen Einsatzes der Innsbrucker Feuerwehren sind in nächster Zeit Maßnahmen nötig, um Ausrüstung und Infrastruktur auf einen aktuellen Stand zu halten. Dies betrifft den altersbedingten Austausch mehrerer Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren, den Ankauf neuer Helme und den Abschluss der Neuuniformierung für die Freiwilligen Feuerwehren. Für die BFI und die Feuerwehren Hötting und Vill sind Zubauten, für die Feuerwehr Hungerburg ist ein Neubau in Planung.