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Innsbrucker Energieentwicklungsplan (IEP)

Name und Logo gefunden
Über ein frisches, aussagekräftiges Logo verfügt ab sofort der Innsbrucker Energieentwicklungsplan (IEP), der von der Stadt Innsbruck mit tatkräftiger Unterstützung der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG verfolgt wird. Im Zuge des öffentlichen Wettbewerbes gingen rund 120 Vorschläge engagierter BürgerInnen ein – nun wurden die besten Vorschläge ausgewählt und im Rahmen einer Preisverleihung ausgezeichnet.
Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, die Preissponsoren (u. a. Innsbrucker Verkehrsbetriebe GmbH, Nordkettenbahnen GmbH) sowie die Mitglieder der städtischen Steuerungsgruppe IEP, bestehend aus Gemeinderat Thomas Carli (Vorsitzender), Stadtrat Franz X. Gruber, GR Mag. Lukas Krackl und Ersatz-GRin Ruth Blaser-Hajnal, stellten am 5. Oktober vor dem Bürgerservice in der Rathausgalerie den neuen Namen samt Logo erstmals der Öffentlichkeit vor.

Im Zuge der Preisverleihung kamen auch die BesucherInnen nicht zu kurz. Als Anreiz und Hilfsmittel zum Stromsparen wurden Dreifachstecker mit Abschaltfunktion verschenkt.

Fünf stolze Gewinner
Gewinner des Wettbewerbes ist HTL-Schüler Maximilian Fedorcio. Für seinen Logo-Entwurf (siehe Abbildung) erhält er den Hauptpreis, ein vom Hauptsponsor IKB AG zur Verfügung gestelltes E-Bike.

Der zweite Platz geht an das eingereichte Projekt von Stefan Treichl, der dritte an Alexander Kaiser, Platz vier belegt Harald Victor Schweiger und den fünften Platz Peter Brandsma. Sie alle dürfen sich über attraktive Preise wie eine IVB-Jahreskarte, ein Freizeitticket sowie diverse Gutscheine freuen.

Kreative Ideen gefragt!
Anhand von Schlagwörtern wie „Energieeinsparung“, „Nachhaltiges Handeln“, oder „Erneuerbare Energien“ sollten im Zuge des Wettbewerbes, der im Sommer 2012 startete, ein Name und/oder Logo gefunden werden, das sich in den Köpfen der Innsbrucker Bevölkerung verankert. Mehr als 70 Personen reichten schließlich ihre Vorschläge ein – das beweist, dass sich viele BürgerInnen für die Energiefrage interessieren und gerne Zeit und Kreativität investieren, um diese noch stärker im öffentlichen Bewusstsein zu festigen.

Ein Energie-Plan für die Zukunft
Die sich verschlechternden Klimaszenarien und die Ressourcenknappheit fossiler Energien in Verbindung mit steigenden Preisen haben sowohl bei der Bevölkerung als auch bei den politischen VertreterInnen ein verstärktes Problembewusstsein geweckt. Daher wurde von der Stadt Innsbruck bereits im Jahr 2009 der Innsbrucker Energieentwicklungsplan (IEP) ins Leben gerufen, der sich nach einer umfassenden Studie der Ausgangssituation und Entwicklung von Zukunftsszenarien jetzt in der Umsetzungsphase befindet.

Erklärtes Ziel ist es, bis 2025 den Energie-Verbrauch (ohne Verkehr) um 24 Prozent bei Wärme, um 3 Prozent bei Strom und um 44 Prozent bei fossilen Energieträgern gegenüber heute zu senken. Damit soll auch eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 44 Prozent einhergehen. Gleichzeitig wird die Verwendung von erneuerbarer Energie forciert – eine Erhöhung des Anteils um 27 Prozent ist planmäßig vorgesehen.
Damit soll Innsbruck zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen umweltbewusster Energieverwendung werden.

Phase Zwei gestartet
Zu den Schwerpunkten der zweiten Phase des IEPs zählen Information und Bewusstseinsbildung, Förderungen seitens der Stadt sowie sogenannte Leuchtturmprojekte, mit denen die Stadt Innsbruck bzw. stadtnahe Unternehmen ihrer Vorbildfunktion gerecht werden. Beispiele dafür sind etwa seitens der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG die „Umwandlung“ der Kläranlage in der Rossau in eine Energiezentrale für Biogas oder das Photovoltaikprojekt „Innsbrucker Sonnenscheine“, bei der Innsbrucker BürgerInnen einen Anteil an Solarenergie kaufen können. Um die selbstgesteckten IEP-Ziele in größerem Rahmen (bis 2050) weiterzudenken, nimmt die Stadt Innsbruck überdies am Projekt „Smart Cities 2050“ des Klima- und Energiefonds teil.
05. Oktober 2012