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„Innsbrucker Alltagsleben 1930–1980“

Buchpräsentation von Lukas Morscher
Vor zahlreichen Besucherinnen und Besuchern wurde am 28. November im Plenarsaal des Rathauses das neue Buch von Lukas Morscher „Innsbrucker Alltagsgeschichten von 1930 – 1980“ vorgestellt. Die aus der ZIB2 bekannten ORF-Journalistin Ingrid Thurnher trug ausgewählte Texte aus dem Buch in höchst unterhaltsamer Art und Weise vor.

Das Buch ist die Fortsetzung des 2011 erschienenen Bandes „Innsbrucker Alltagsleben 1880-1930“. Lukas Morscher hat aus Zeitungsberichten aller Art und zahlreichen, zum Teil erstmals veröffentlichten Fotografien ein Panoptikum von 50 Jahren Landeshauptstadt zusammengestellt. Kaum eine andere Epoche der Innsbrucker Geschichte verlief so turbulent, tragisch und umwälzend wie diese Jahrzehnte. Dennoch ist das Buch kein Geschichtsbuch, es ist vielmehr ein Streifzug durch fünf Jahrzehnte Leben in und um Innsbruck.

Das begeisterte Publikum bekam einen Eindruck vom Leben in Innsbruck in den vergangenen Jahrzehnten. Von den ersten „Mountainbikern“ auf dem Hafelekar 1932 über den Zweiten Weltkrieg bis in die jüngere Vergangenheit spannte sich der Bogen. Dabei kamen neben den „klassischen“ Ereignissen wie den Olympischen Spielen auch kuriose Geschichten – wie die der entlaufenen Python-Schlange – ebenso nicht zu kurz wie eine große Rauferei der legendären Brüder Bock mit der Polizei auf der Pradler Sillbrücke.
29. November 2012