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Innsbruck Tourismus: Nächtigungsrekord im April

Zweitbestes Winter-Nächtigungsergebnis.
Große Freude und Überraschung bei Innsbrucks Touristikern.
Späte Ostern, wenig Schnee und geschlossene Skilifte – und doch blieb der befürchtete April-Rückgang aus, der dem bis Ende März so schön erarbeiteten Nächtigungsplus einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

Doch es kam anders als man befürchtete:
Mit über 10% Zuwachs in Innsbruck und auch 10% Zuwachs in der neu fusionierten Region „Sonnenplateau Mieming & Tirol Mitte“ konnte man die geringen Rückgänge in einzelnen höher gelegenen Skidörfern (Kühtai, Axams) mehr als wettmachen. 164.000 Nächtigungen im April (+2,21%) das bedeutet neuen April-Rekord.

„Die späten Ostern brachten speziell für den Städtetourismus unerwartete Vorteile. Auch das schöne Osterwetter war ein wichtiger Verbündeter. Die Kurzurlauber sind nicht wie üblich in den Süden gereist, sondern bei uns geblieben“, so Tourismusdirektor Friedrich Kraft.
„Der Mix aus alpin-urban hat sich bezahlt gemacht und weil die Region mit Gästen aus vielen Ländern und Kontinenten recht breit aufgestellt ist“, freut sich auch TVB-Obmann Dr. Karl Gostner.

Zum dritten Man en suite konnte Innsbruck und seine Feriendörfer die Wintersaison mit einem positiven Ergebnis abschließen.
Und mehr als das – mit gesamt 1.081.000 Nächtigungen (+1,5%) brachte der Winter 2010/11 für Innsbruck und Feriendörfer das zweitbeste Winterergebnis bisher überhaupt.
Rekordhalter noch immer der Winter 2007/2008 mit 1.098.000 Nächtigungen.

Die Anzahl der Gästeankünfte für den Gesamtverband stieg sogar auf 469.000 Ankünfte (+5,81%), wobei die durchschnittliche Aufenthaltsdauer um knapp 6% sank.

Die stärksten Saisonzuwächse verzeichneten die Märkte Schweiz (+10%), Russland (+45%), Nordamerika (+20%), Frankreich (+5%) und der asiatische Raum (+36%).
Interessant, dass selbst Japan, trotz Naturkatastrophe, noch 10% Zuwachs verzeichnet.

Mit rund 8% Rückgang aus Deutschland bestätigt sich der Tirol-Trend auch im Raum Innsbruck, wobei die deutschen Wintergäste im Großraum Innsbruck mit rund 400.000 Nächtigungen vor dem österreichischen Gast (rund 231.000 Nächtigungen) immer noch klar in Führung liegen.

Die stärksten Winter-Herkunftsmärkte der Tourismusregion Innsbruck von Rum über Kühtai bis hinauf zum Sonnenplateau Mieming blieben unverändert Deutschland (Anteil 33%), Österreich (19%), Italien (8%), Niederlande (6%), Zentral- u. Osteuropa (6%), Schweiz (6%) gefolgt von England, Asien, Frankreich, Nordamerika, Belgien und Spanien.
16. Mai 2011