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Innsbruck lädt zum 1. Almentag am 10. Oktober

Arzler Alm, Bodensteinalm und Höttinger Alm laden zu einem abwechslungsreichen Programm.
(RMS) Beim ersten Innsbrucker Almentag am Sonntag, den 10. Oktober wollen sich auf Initiative von Grünraum- und Forstreferent Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber die drei Innsbrucker Almen auf der „Sunnenseiten“ der Nordkette mit ihren Besonderheiten und Schmankerln von der besten Seite zeigen. „Die Innsbrucker Familien und Wanderbegeisterten sind herzlich eingeladen, am kommenden Sonntag einen Tag auf der Nordkette mit besonderem Programm zu verbringen“, so Vizebgm. Franz X. Gruber.

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Zu den vielen Attributen, die Innsbruck unverwechselbar machen, zählt auch die Tatsache, dass sie eine Stadt der Almen ist. Sie sind nicht nur beliebte Ausflugsziele für Einheimische und Gäste, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der Landwirtschaft und Pflege der alpinen Kulturlandschaft. Im Besitz der Stadtgemeinde befinden sich fünf bewirtschaftete Almen, die zu Rast und Einkehr einladen und den Bauern in der Umgebung die Möglichkeit geben, ihre Rinder und Schafe in würziger Gebirgsluft weiden zu lassen: Es sind dies die Arzler Alm, die Bodensteinalm, Höttinger Alm, die Möslalm im Karwendel und die Fronebenalm im Stubai.


Die Innsbrucker Almen auf der Nordkette:

Die Arzler Alm, 1067 Meter
Die Arzler Alm ist einfach zu erreichen. Von der Hungerburg zuerst dem Rosnerweg folgen, dann Richtung NO auf dem Waldsteig Nr. 218 in ca. 25 Minuten zur Arzler Alm (Wegweiser) oder man nimmt die Forststraße (45 Minuten). Vom Landeshauptschießstand (Parkplatz) gelangt man ebenfalls auf einer Forststraße in ca. einer Stunde zur Arzler Alm.
Jänner, Feber und März donnerstags, freitags, samstags und sonntags geöffnet.
Von 1. April bis 30. November durchgehend geöffnet. Montag Ruhetag (ausgenommen Feiertage). Sonn- und Feiertage bis 19 Uhr geöffnet!
Pächter: Familie Anzengruber, Tel. 0664/655 33 95

Die Bodensteinalm, 1661 Meter
Ausgangspunkt zur Bodensteinalm ist der Parkplatz der Nordkettenbahnen auf der Hungerburg. Wer lieber mit der Seilbahn auf die Seegrube fährt, wandert unterhalb der Seilbahnstation nach Osten über die große Schutthalde und vorbei an Latschen etwas steil abwärts in ca. 30 Minuten zur Bodensteinalm. Der Weg ist markiert und auch für Kinder mit guten Bergschuhen leicht begehbar. Von der Bodensteinalm kann man auf dem Steig 216 zum Rastlboden absteigen und gelangt dann dem Forstweg nach Osten folgend zur Arzler Alm und weiter zur Hungerburg.
Die Alm ist, wenn es die Witterung zulässt, bis Ende Oktober geöffnet. Spezialitäten aus der Küche sind Schweinsbraten, Gulasch und alle Arten von Knödeln.
Pächterin: Edith Felder, Tel. 0664/104 39 45

Die Höttinger Alm, 1487 Meter
Von der Seegrube gelangt man über den Zunterkopf auf einem Steig in ca. einer Stunde zur Höttinger Alm. Von der Bodensteinalm ein paar Meter den Weg nach Nordwesten folgend, dann links zu den Lawinenschutzbauten absteigend, kommt man auf einem schönen Waldweg in 45 Minuten zur Höttinger Alm. Vom Planötzenhof über das Höttinger Bild dauert die Tour ca. zwei Stunden, von Gramart aus 1,5 Stunden.
Wenn der Winter nicht zu früh zuschlägt, bleibt die Alm bis Mitte November täglich geöffnet. Die Nummer 1 aus der Höttinger Alm-Küche sind die Knödel. Besonders beliebt sind die Kaspressknödel und vor allem auch der sensationelle Graukas, der von der Möslalm kommt.
Pächter: Bernhard Schlechter Tel. 0676/305 62 28
04. Oktober 2010