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Innsbruck definiert Pädagogische Grundsätze

Folder wurde präsentiert.
Den neuen Folder „Pädagogische Grundsätze“ präsentierte Vizebürgermeister Christoph Kaufmann zusammen mit Mag.a Brigitte Berchtold am 9. März in der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik. Im Rahmen des Pressegespräches wurde zudem über aktuelle Zahlen, Daten, Fakten und das Interesse an den Tagen der offenen Tür in Kindergärten und Schülerhorten berichtet. Bei dem Gespräch waren auch Mag.a Beate Klausner-Walter und Prof. Mag.a Christa Meixner, Direktorin der Bundesbildungsanstalt für Kindergarten- und Hortpädagogik Haspingerstraße, anwesend.

Neuer Folder zu den pädagogischen Grundsätzen
Seit Jahren ist die professionelle Auseinandersetzung mit der eigenen pädagogischen Arbeit für Kindergärten und Schülerhorte der Stadt ein wichtiger Schwerpunkt. Aus diesem Grund besitzen die meisten städtischen Bildungseinrichtungen Konzeptionen. „Diese tragen entscheidend dazu bei, dass die Kindergärten und Schülerhorte der Stadt den im neuen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz verankerten Bildungsplan rasch umsetzen können“, betonte Vizebürgermeister Christoph Kaufmann im Zuge des Pressegespräches.

Der Folder „Pädagogische Grundsätze“, welcher vom Amt für Kinder- und Jugendbetreuung herausgebracht wurde, soll Eltern bestmöglich über die pädagogische Arbeit informieren. Es wird ein Einblick in die Tagestruktur der Betreuungseinrichtungen, sowie über das Thema „Bildungspartnerschaften“ geliefert. Außerdem stehen die kindliche Selbstbildung und Selbstständigkeit sowie die Stärkung der emotionalen Sicherheit im Zentrum des Interesses.
Der präsentierte Folder liegt in allen städtischen Kindergärten und Schülerhorten auf, wo PädagogInnen Interessierte auch gerne informieren.

Gute Kooperation mit den Bildungsanstalten für ElementarpädagogInnen
In Tirol gibt es drei Ausbildungsstätten für ElementarpädagogInnen. Eine davon ist die 1927 gegründete Bundes-Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik in der Haspingerstraße, die sich durch ihre gute Kooperation mit der Stadt Innsbruck auszeichnet. Die öffentliche Bildungsanstalt versteht sich als multikulturelle und interreligiöse Ausbildungsstätte. Momentan werden 253 SchülerInnen aus elf unterschiedlichen Nationen unterrichtet.

Die Stadt bietet allen SchülerInnen der Bildungsanstalten die Möglichkeit ihr Praktikum in den städtischen Kindergärten und Schülerhorten zu absolvieren. „Dies trägt entscheidend zum Austausch zwischen Theorie und Praxis bei“, erklärt die Abteilungsvorständin der Bundes-Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Mag. Beate Klausner-Walter. Derzeit nutzten 185 SchülerInnen dieses praxisbezogene Angebot.

Städtischer Kindergarten- und Hortbetrieb in Zahlen
1.955 Kinder besuchen einen Kindergarten, 572 einen Schülerhort der Stadt. Durch den permanenten Ausbau der Betreuungseinrichtungen ist eine Vollversorgung garantiert.
Die Stadt Innsbruck beschäftigt ca.150 Kindergarten- und HortpädagogInnen, sowie mehr als 80 AssistentInnen und MittagstischzubereiterInnen.
Für Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren ist der Kindergartenbesuch bis 14 Uhr kostenlos, ganztags kostet er 29 Euro. Für Kinder im Alter zwischen zwei bis vier Jahren sind für den halbtägigen Kindergartenbesuch 34 Euro, für den Ganztägigen 59 Euro zu zahlen. Der Betrag für den Besuch eines städtischen Schülerhortes beläuft sich auf 102 Euro im Monat.

Tage der offenen Türen
Am 23. und 24. Februar luden alle 37 Kindergarten- und Horteinrichtungen der Stadt zur Besichtigung ein. Fast 500 Interessierte nutzten diese Gelegenheit und bekamen einen Einblick in die städtische Kinderbetreuung. „Dieser Besucheransturm zeigt, dass es den Eltern ein Anliegen ist, eine Betreuungseinrichtung zu finden, die individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse ihres Kindes zugeschnitten ist“, so Amtsleiterin Mag.a Brigitte Berchtold.
Die Einschreibung für die Kindergärten und Schülerhorte der Stadt ist am 14. und 15. März möglich.

Ein Blick in die Zukunft
Im Rahmen der Elternbildungsreihe der Stadt Innsbruck und des Amtes für Kinder- und Jugendbetreuung findet am 17. April eine Veranstaltung zum Thema „Haben unsere Kinder Zukunft?“ statt. Das Gespräch beginnt um 19 Uhr im Plenarsaal des Innsbrucker Rathauses. Nach den begrüßenden Worten des Familienreferenten Christoph Kaufmann wird Prof. DDDr. Sedmak Clemens, welcher unter anderem am King`s College in London lehrt, der Frage: „Wie sieht die Zukunft der Kinder aus?“ auf den Grund gehen.
09. März 2012