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Innsbruck bei schulischer Nachmittagsbetreuung top

15a B-VG Mittel auch für Stützkräfte in der schulischen Nachmittagsbetreuung freigeben
„Ein hervorragendes Angebot an schulischer Nachmittagsbetreuung kann die Stadt Innsbruck vorweisen. Die Nachfrage wächst unaufhaltsam und die Stadt erhöht im kommenden Schuljahr die Anzahl der Plätze und Standorte auf höchstem Niveau“, erklärt der zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner.

An 20 von 21 Volksschulen sowie acht von zehn Neuen Mittelschulen wird im kommenden Schuljahr eine Tagesheimbetreuung angeboten. Des Weiteren betreut die Stadt Innsbruck in ihren zehn Schülerhorten besonders die Kinder und Jugendlichen, die Schulen ohne Tagesheime besuchen.

Von den 5.900 Kindern an den Innsbrucker Volksschulen und Neuen Mittelschulen besuchen 1.550 ein Tagesheim, 600 Kinder aus unterschiedlichsten Schultypen (auch AHS) besuchen einen städtischen Hort. Zusätzlich gibt es noch elf private Schülerhorte in Innsbruck.

„Geld für den Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung wird vom Bund ausreichend zur Verfügung gestellt. Für die Finanzierung der Stützkräfte für Kinder und Jugendliche mit Sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) in der schulischen Nachmittagsbetreuung werden diese Mittel aber vorgelegt. Dies steht dem Anspruch, auch die schulische Inklusion auszubauen, entgegen“, ärgert sich Stadtrat Pechlaner über die Weigerung von Bund und Land, den betroffenen Kindern und Familien die Inklusion in die Regelschule auch am Nachmittag zu ermöglichen. „Das wäre dann der wirkliche Vollausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung“, wünscht sich der Stadtrat die Möglichkeit, dass alle die Schule ganztägig besuchen können.
17. Juli 2014