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„Innsbruck bedeutet für mich Zukunft“

Projekt mit den Innsbrucker Jugendzentren vorgestellt.
Durch eine Kooperation von POJAT (Plattform Offene Jugendarbeit Tirol), der Initiative Minderheiten, spectACT (Verein für politisches und soziales Theater) und den Innsbrucker Jugendzentren entstand ein spannendes Projekt für Innsbrucker Jugendliche, welches gestern präsentiert wurde. Die Herabsenkung des Wahlalters auf 16 und die zunehmenden ausländerfeindlichen Tendenzen unter manchen Jugendlichen gaben Anlass, ein Konzept zur politischen Bildung zu erarbeiten.

„Das Interesse für Politik ist sehr wichtig. Um es mit den Worten unserer Frau Bürgermeisterin zu sagen: Ihr seid die Verantwortungsträger der Zukunft. Ihr müsst euch entscheiden, in was für einer Gesellschaft ihr Leben wollt. Ich danke euch als Team für dieses großartige Projekt“, zeigte sich die Integrationsbeauftragte der Stadt Innsbruck Notburga Troger, die in Vertretung von Innsbrucks Jugend- und Familienreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann die Begrüßung übernahm, vom Projekt „Weltbilder – Menschenbilder – Selbstbilder. Wie schaut’s bei dir aus?“ überzeugt.

Auf die einleitenden Worte folgte eine musikalische Einlage der Rapgruppe „Kingzbrook“ aus dem Jugendzentrum Shelter, welche durch ihre sehr berührenden Texte zu den Themen Politik, Religion und Alltag in Innsbruck das Publikum fesselten. Anschließend stellte Armin Staffler das Projekt vor. In den acht Jugendzentren wurden Workshops abgehalten, in denen die Jugendlichen mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen sich auf unterschiedliche Arten mit Politik auseinandersetzten. „Egal, ob Tanz, Rap oder Kunst, jede Ausdrucksform ist Politik.“, erklärte Staffler. Abschließend zeigte die „Stereo-Crew“ aus dem Jugendzentrum „Z6“ ihr tänzerisches Können.

Unterstützt wurde das Projekt, welches sich mit den Anliegen, Interessen, politischen Ansichten und Ängsten der Jugendlichen auseinandersetzte, von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol, der JUFF – Fachbereich Jugend, der Österreichischen Gesellschaft für Bildung und Swarovski.

An dem Projekt nahmen das Jugendzentrum Tivoli, das Jugendzentrum Skyline/O-Dorf, der Jugendtreff Pradl, das Jugendzentrum Hötting West, der Jugendtreff Zero in der Pfarre St. Paulus, das Jugendzentrum Z6, der Jugendtreff Shelter in der Pfarre zum Guten Hirten und das Jugendzentrum mk teil.
28. Jänner 2011