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In den Raum gestellte Fragen im September

Ausstellung von Alena Obleitner in der Andechsgalerie
Vom 8. bis zum 25. September ist in der städtischen Galerie im Andechshof Alena Obleitner mit ihrer Ausstellung „Fragen an die sichtbare Welt“ zu Gast. Am 7. September wurde die Präsentation von Galerieleiter Horst Burmann in Anwesenheit von Kulturstadträtin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser, Gemeinderätin Mag.a Gerti Mayr und Gemeinderat Franz Hitzl eröffnet. Mit einleitenden Worten stimmte der Haller Gemeinderat Mag. Rainer Hörmann die VernissagebesucherInnen auf die Ausstellung ein.

Die Präsentation mit dem Titel „Fragen an die sichtbare Welt“ setzt sich auf verschiedenen Ebenen mit der heute oft allzu großen und deutlich sichtbaren Kluft zwischen dem schönen Schein, einer den Dingen oberflächlich aufgesetzten Fassade, und der darunter liegenden, häufig bewusst verborgenen Wirklichkeit auseinander. Die wortwörtlich in den Raum gestellten Fragen sind aber nicht darauf beschränkt, ausschließlich Oberflächlichkeiten und Risse politischer, sozialer oder ökonomischer Natur aufzuzeigen und als solche einfach stehen zu lassen. Die Künstlerin unternimmt vielmehr den Versuch, so weit als möglich durch diese hindurchzuschauen. Der Betrachter wird in diesen Demaskierungsprozess mit eingebunden und somit zu einem Teil der Antwort.

Die Künstlerin
Die in Tirol geborene akademische Malerin Alena Obleitner freut sich, nach Abschluss des Malereistudiums an der Universität für angewandte Kunst in Wien ihr künstlerisches Schaffen nun wieder in ihrer Heimat einem interessierten Publikum vorzustellen.

Alena Obleitner begann an der Universität Innsbruck das Studium der Kunstgeschichte, bevor sie die Meisterklasse Prof. C. L. Attersee absolvierte. Seitdem ist sie als freischaffende Künstlerin tätig und wird voraussichtlich im Winter 2011 das Studium der Kunstgeschichte abschließen.


08. September 2011