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Im Mittelpunkt stehende Dinge

Stefan Klampfer – Stand der Dinge
Bis 19. Oktober präsentiert die städtische Andechsgalerie unter dem Titel „Stand der Dinge“ Werke des Künstlers Stefan Klampfer. Am 01. Oktober eröffnete er die Ausstellung gemeinsam mit Referentin Mag.a Natalie Pedevilla (Kultur-Konzept und Veranstaltungen).

Von Verbindungen und Abgrenzungen
Der Titel der Ausstellung verweist einerseits auf einen momentanen Zustand einer Sache und andererseits auf das Wort „Dinge“, das im allgemeinen Sprachgebrauch auf ein breites Spektrum physischer Objekte Anwendung findet.

Es sind letztlich auch Dinge, die im Rahmen der aktuellen Beschäftigung in den Mittelpunkt gerückt werden. Das Verhältnis der Fotografie zur Skulptur spielt in dieser Auseinandersetzung eine zentrale Rolle. Inhaltlich werden in der Ausstellung Verbindungen und Abgrenzungen zwischen einer (marktorientierten) Kunstwelt, die kapitalistischen Mechanismen folgt, und einer, sich der Logik dieses Marktes entziehenden, unabhängigen Kunstproduktion gedacht.

Der Blick fällt dabei auf Objekte, denen entweder eine kulturelle Funktion zukommt, Objekte aus dem Bereich der Folk-Art oder Gegenstände, die Resultat eines Zufalls oder Fehlers sind. Ihnen gemein ist ein unmittelbares „in Kontakt treten“ mit der betrachtenden Person.

Die Person hinter den Kunstwerken
Der Künstler wurde 1979 in Kitzbühel geboren. Von 2006 bis 2013 studierte er Bildende Kunst/Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

03. Oktober 2014