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IKB saniert Wasser-Ringrohrleitung

Rohr-im-Rohr-Pilotprojekt in der Wiesengasse
Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) wird ab nächstem Jahr mit der Sanierung der Ringrohrleitung beginnen. Dabei handelt es sich um die wichtigste Trinkwasserleitung der Stadt. Zum Auftakt der Arbeiten startete die IKB ein Pilotprojekt in der Wiesengasse. Von Anfang November bis Ende Dezember 2013 wird hier ein neues, technisch innovatives Verfahren getestet, das die Beeinträchtigungen für die Anrainer gering hält.

Sanierung der Wasser-Ringrohrleitung in den nächsten Jahren
Die Ringrohrleitung, eine groß dimensionierte Wasserleitung (Durchmesser 500 mm), umschließt den inneren Kern der Stadt. Von diesem „Ring“ wird das Wasser in die einzelnen Stadtteile transportiert. Die rund 11 km lange Ringrohrleitung ist mittlerweile fast 60 Jahre alt und wird in den nächsten Jahren abschnittweise saniert werden.

IKB testet neues, grabungsloses Verfahren
Beim Pilotprojekt in der Wiesengasse wird getestet, ob für die Sanierung das neue und innovative „Blue-Liner“-Verfahren angewendet werden kann. Dabei wird ein flexibler Gewebeschlauch in die bestehende Leitung eingezogen. Das Besondere daran: Der Gewebeschlauch härtet im Altrohr zu einem selbstragenden Rohr aus, d.h. das Rohr wird direkt auf der Baustelle produziert.

Das Blue-Liner-Verfahren hat viele Vorteile: Anstatt die gesamte Straße aufzugraben, werden nur wenige Montagegruben geöffnet. Die rasche Sanierung spart auch Kosten und Bauzeit. Bei dieser innovativen Rohr-im-Rohr-Lösung bleibt das Altrohr als Schutz bestehen. Das darin eingezogene neue Rohr ist selbsttragend und liegt eng am Altrohr an.

Das Pilotprojekt in der Wiesengasse startete Anfang November 2013 und dauert bis Ende Dezember 2013. Wenn die Ergebnisse die gestellten Anforderungen erfüllen, wird dieses Verfahren auch bei weiteren Sanierungsabschnitten angewendet.
14. November 2013