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IKB saniert Trinkwasser-Ringleitung

Rohr-im-Rohr-Technik spart Zeit und Geld
Der Pilotversuch der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB), mit einem innovativen Rohr-im-Rohr-Verfahren die Trinkwasser-Ringrohrleitung der Stadt zu sanieren, ist geglückt und wird 2014 großflächig umgesetzt. Dies erklärte IKB-Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider im Rahmen einer Test-Vorführung in der Innsbrucker Wiesengasse. Ihr größter Vorteil: Weniger Aufgrabungen und kürzere Bauzeiten beeinträchtigen die Anrainer so wenig wie möglich (siehe auch Beilagen).

Trinkwasser-Sicherheit für Jahrzehnte

Die wichtigste Trinkwasserleitung der Stadt soll die Versorgung des Stadtkerns wieder für Jahrzehnte sichern, betonte Schneider gemeinsam mit IKB-Wasser-Abteilungsleiter Ing. Mag. (FH) Robert Gschleiner. Die derzeitigen Rohre sind mittlerweile fast 60 Jahr alt und werden in den nächsten Jahren abschnittweise saniert. Und zwar mit dem „Blue-Liner-Verfahren“.

„Blue-Liner-Verfahren“ spart Zeit und Geld

Dabei wird in die rund 11 Kilometer langen Altrohre (Rohrdurchmesser: 50 cm) ein flexibler Gewebeschlauch eingezogen. Dieser härtet im Altrohr zu einem selbsttragenden Rohr aus – das daher direkt an der Baustelle produziert wird. Schneider: „Wir müssen nicht mehr die gesamte Straße aufgraben, es genügen wenige Montagegruben zur Einführung des Schlauches. Das spart Bauzeit und Kosten.“

Bei dieser innovativen Rohr-in-Rohr-Lösung bleibt das Altrohr als Schutz bestehen. Das darin eingezogene neue Rohr ist selbsttragend und liegt eng am Altrohr an.
05. Dezember 2013