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IKB nimmt bisher größte Photovoltaikanlage in Betrieb

Beim Trinkwasserkraftwerk Mühlau
Zur Inbetriebnahme ihrer bisher größten Photovoltaikanlage beim Trinkwasserkraftwerk Mühlau luden IKB-Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider und Vorstandskollege DI Helmuth Müller Verantwortliche aus Politik und Energiewirtschaft. Mit dieser Anlage ist der Sonnenkraftwerkspark 1 2012 mit einer Gesamtleistung von 500 kWp umgesetzt. Über 300 Innsbruckerinnen und Innsbrucker haben sich über das Bürgerbeteiligungsmodell „Innsbrucker Sonnenscheine“ an diesem Sonnenkraftwerkspark beteiligt. Der Sonnenkraftwerkspark 2 (SKWP 2) samt weiteren 2000 Sonnenscheinen ist in Vorbereitung. Für 2013 ist die Errichtung weiterer Sonnenkraftwerke – wiederum mit Bürgerbeteiligung – geplant.

Die neue Photovoltaikanlage befindet sich direkt über der Kavernendecke des Mühlauer Wasserschlosses, in dem das Trinkwasser der Innsbruckerinnen und Innsbrucker gebunkert wird. 1018 Module mit einer Gesamtfläche von knapp 1.700 m² besitzen eine Nennleistung von 250 kWp. Der durchschnittliche Jahresertrag beträgt 250.000 kWh, was dem jährlichen Durchschnittsstromverbrauch von 70 Haushalten entspricht. Die CO2-Einsparung liegt bei 160 Tonnen pro Jahr.

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer begrüßt das Bürgerbeteiligungsmodell der Innsbrucker Sonnenscheine, „denn durch dieses Modell können auch jene Innsbruckerinnen und Innsbrucker, die über keine eigene Dachfläche verfügen, die Vorteile der CO2-freien Stromerzeugung aus einer Photovoltaik-Anlage genießen. Damit wird ein Beitrag zur Lebensqualität in Innsbruck geleistet. So kann die Innsbrucker Bevölkerung durch ihre Beteiligung aktiv zum Umweltschutz beitragen und Teile ihres Stromverbrauches selbst erzeugen.“ Dies sei auch der Grund, warum die Stadt Innsbruck das Modell auch durch eine Ausfallhaftung unterstütze, so die Bürgermeisterin.

Innsbrucker Sonnenscheine
Die IKB plant laut Schneider für heuer die Errichtung eines Sonnenkraftwerkes mit einer Gesamtleistung von wiederum 500 kWp. Das innovative Bürgerbeteiligungsmodell wird auch dieses Mal der Innsbrucker Bevölkerung angeboten. (Infos unter www.ikb.at oder im Kundencenter der IKB).

Müller betont die Vorteile dieser Form der Beteiligung, die auch eine Leistungsgarantie umfasst: „Die IKB-KundInnen kaufen einen ‚Innsbrucker Sonnenschein‘ als Errichtungsbeitrag zu den Photovoltaik-Anlagen. Damit leisten sie einen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energie und werden dabei gleichzeitig für 20 Jahre für den ‚erworbenen‘ Anteil unabhängig von der Strompreisentwicklung. Denn sie erhalten jene Sonnenstrommenge, die von ‚ihrem‘ Anteil erzeugt wurde, jeweils auf ihrer jährlichen Stromrechnung zum jeweils gültigen Strompreis gutgeschrieben.“

Eigenerzeugung sichert günstigsten Strom
Besonders vorteilhaft für die IKB-KundInnen ist, dass im Vergleich mit den anderen Landeshauptstädten in Innsbruck der Strom die letzten Jahre hindurch konstant am billigsten war und immer noch ist. Schneider: „Wir können deshalb einen günstigen Strompreis anbieten, da wir selber Strom erzeugen. Dies zudem aus 100 Prozent erneuerbarer Energie, nämlich aus Wasserkraft und neuerdings auch mit Photovoltaik.“
11. März 2013