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Hundewiese Egerdach

Mehr Platz zum Austoben
Artgerechten Auslauf für Hunde zwischen Pradl und der Reichenau ermöglicht die erweiterte und adaptierte Hundewiese Egerdach. Der ressortzuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz stattete gemeinsam mit DI (FH) Markus Pinter und Stefan Engele (beide Amt für Grünanlagen) den Vierbeinern und ihren BesitzerInnen am 19. August einen Besuch ab.
Stadtrat Gerhard Fritz richtete im Zuge der Besichtigung einen Appell an alle: „In einer Stadt leben unterschiedliche Interessengruppen – wie SpaziergängerInnen, HundebesitzerInnen sowie AnrainerInnen – auf engem Raum zusammen und gegenseitige Rücksichtnahme ist gefragt. Wir möchten mit den hier gesetzten hunde- und anrainerfreundlichen Maßnahmen Konflikte entschärfen. Die Hundewiese und die Neuerungen werden bereits gut angenommen.“ Zur allgemeinen Verbesserung der Situation wurden seit dem Stadtsenatsbeschluss vom 3. April 2013 innerhalb kurzer Zeit mehrere Maßnahmen seitens des städtischen Amtes Grünanlagen – Planung und Bau gesetzt. Das Projekt wurde mit der Bevölkerung bzw. den NutzerInnen vor Ort intensiv abgestimmt.

Die Neuerungen
Durch einen Grundstückskauf durch die Stadt Innsbruck konnte die bestehende Fläche im Bereich Egerdachstraße / Gumppstraße von 800 auf 1200 Quadratmeter nach Osten hin vergrößert werden. Bisher führte der Spazierweg bzw. die Fußweg-Verbindung zur Bushaltestelle durch die Hundewiese. Nun begrenzt ein Zaun, der 20 cm unter die Erdoberfläche reicht und mit einer blickdichten Blende versehen ist, die Hundefreilauffläche. Die neue Hundewiese verfügt nur noch über einen Eingang sowie im Norden ein Tor für Erhaltungsfahrzeuge, das ansonsten verschlossen ist. Für die HundebesitzerInnen sind mehrere Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Die Hundewiese wurde mit fünf Bäumen und einigen Sträuchern begrünt und die bestehende Allee entlang der Gumppstraße um eine Baumreihe ergänzt. Mehrere Bewegungsgeräte stehen den Vierbeinern zum Geschicklichkeitstraining zur Verfügung: „Die Geräte bieten den Hunden Beschäftigung und Gelegenheit zum Austoben“, so Markus Pinter. Die Kosten für die gesamten Maßnahmen betrugen rund 55.000 Euro.

Sieben Hundewiesen in Innsbruck
Neben „Egerdach“ gibt es im Innsbrucker Stadtgebiet weitere sechs als städtische Hundewiesen ausgewiesene Auslaufzonen (Karwendelbrücke, Pechepark, Pulverturm, Rossaupromenade Ost und West, Saurweinwiese). Auf allen Hundewiesen gilt die Parkordnung bzw. Lärmschutzverordnung, d.h. ungebührlich störender Lärm ist von 22 bis 7 Uhr zu vermeiden. Weitere Informationen zu den Hundewiesen unter www.innsbruck.gv.at
(Leben/Soziales – Tierhaltung - Hundewiesen).
19. August 2013