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Hundehütten am Ostfriedhof

Der beste Freund des Menschen hat während der Besuchszeit der Frauchen und Herrchen ein Dach über dem Kopf
Abgesehen von Blindenhunden dürfen keine Tiere auf einen städtischen Friedhof mitgenommen werden – das verbietet die Friedhofsordnung (§5 Abs. 2). Viele FriedhofsbesucherInnen jedoch nutzen den Weg in Richtung der Grabstätten auch gerne als Spazierweg mit ihren Vierbeinern.

Damit diese nun ihre vierbeinigen Freunde während der Besuchszeit hundegerecht unterbringen können, wurden heuer im Zuge eines Pilotprojekts sowohl im alten als auch im neuen Teil des Ostfriedhofs in Pradl drei Hundehütten im Eingangsbereich aufgestellt. Für Planung und Bau waren die Friedhofsmitarbeiter selbst verantwortlich.

„Die Besucherinnen und Besucher nehmen dieses Angebot gerne an, es hat sich somit als äußerst zweckmäßig herausgestellt“, so Friedhofsreferent Mag. Alexander Legniti. „Im kommenden Jahr werden daher versuchen, auch auf den anderen städtischen Friedhöfen geeignete Stellen für solche Hundehütten zu finden“, verspricht der zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz das Service auszubauen.

Neue Friedhofswägen erleichtern Transport
Seit kurzem stehen auch zehn neue Friedhofswägen bereit – fünf davon am Ostfriedhof, vier am Westfriedhof und einer am Friedhof in Hötting. „Sie sehen den alten Schubkarren zwar ähnlich, sind aber wesentlich bequemer in der Handhabung“, erklärt Alexander Legniti: „Man kann sie an nur einer Hand führen, sie sind leicht, wendig und kippsicher, da sie mit zwei Rädern ausgestattet sind.“

Die Wägen sind verzinkt, robust und mit leichtlaufender Luftbereifung ausgestattet. Wie das bewährte Gießkannensystem sind auch die neuen Friedhofswägen mit einem Pfand- und Farbsystem ausgestattet. Die Rückgabe der einzelnen Wägen an den vorbestimmten Standorten ist so gewährleistet.
29. November 2013