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Ein Gruppenfoto der Klassen 2A und 2B HGK mit ihren Kunstwerken und Bürgermeistern Christine Oppitz-Plörer.
Ein Gruppenfoto der Klassen 2A und 2B HGK mit ihren Kunstwerken und Bürgermeistern Christine Oppitz-Plörer.

Wenn sich im Klassenzimmer alles um Innsbrucks Architektur dreht

Kreative Arbeiten der Klassen 2A und 2B HGK, Abteilung Grafik- und Kommunikationsdesign der HTL Bau und Design, konnte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer vor kurzem bestaunen. Im vergangenen Schuljahr setzten sich die Jugendlichen ausführlich mit der Architektur in der Maria-Theresien-Straße auseinander. Begrüßt wurde die Bürgermeisterin bei ihrem Besuch in der HTL in der Trenkwalderstraße nicht nur von den SchülerInnen, sondern auch von Direktor HR Arch. DI Manfred Fleiss und Abteilungsvorständin RR Mag.a Dr.in Ingrid Haisjackl.

„Ich gratuliere den am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schülern zu ihren Werken und ihren Erläuterungen. Sie haben Altes, Bestehendes auf sich wirken lassen und mit viel Kreativität und dem fachlichen Rüstzeug daraus neue Darstellungen und Sichtweisen grafisch zu Papier gebracht“, freute sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Es ist begrüßenswert, dass sich die Nachwuchsdesignerinnen und -designer mit den verschiedenen Bau- und Stilrichtungen unserer Stadt beschäftigen. Denn auch für die architektonische Weiterentwicklung in der Landeshauptstadt ist es wesentlich, dass wir Neues ermöglichen, das mit dem Traditionellen und Bestehenden in Einklang steht und ihm seinen Charakter lässt.“

 

Innsbrucker Straßenzüge im Fokus

Die gezeigten Arbeiten entstanden im Unterrichtsfach Entwurf des 2. Jahrgangs, das den Jugendlichen von Prof. Dipl. Designerin Karin Detemple-Kapeller vermittelt wird. Sie hat ihren SchülerInnen im vergangenen Schuljahr 2013/14 die Aufgabe „Gestalterisches Nachempfinden bauperiodischer Stilrichtungen regionaler Architekturen der Maria-Theresien-Straße Innsbruck“ gestellt. Nach einer eigens vorgenommen fotografischen Bestandsaufnahme wie dem zeichnerischen Erfassen vor Ort und im Atelier, vereinfachten die SchülerInnen ihre detaillierten Vorlagen und arbeiteten die Besonderheiten und Form-Merkmale heraus. Die NachwuchsgestalterInnen erarbeiten sich dabei den jeweils zugeteilten Einzelbau individuell. Im Anschluss wurden die jeweiligen Entwurfsmodule im Kollektiv zum Straßenensemble zusammengefügt.

 

Sie setzen sich mit den gestalterischen Spielmöglichkeiten auseinander, schufen neue Aussagen und gestalteten mit ihren Arbeiten Grußkarten, Geschenkpapier, Tragetaschen und ein fiktives „Maria-Theresien-Konfekt“. Besonders stolz sind die jungen DesignerInnen auf ihre Werbekreation der Innsbrucker Straßenbahn mittels „bewegter Architektur“.

 

Es entstand eine Reihe positiver Lehrergebnisse, wodurch eine Fortsetzung mit ähnlicher Aufgabenstellung für zwei diesjährige Gruppen des 2. Jahrgangs beschlossen wurde. Heuer werden sich die SchülerInnen zum einen mit Innsbruck’s „Herzog-Friedrich-Straße“ und einer „Häuserzeile bürgerlicher Architektur am Inn“ beschäftigen. AA