Logo Innsbruck informiert
Trotz Rückgangs bleibt der Wasserpegel des Inns nach wie vor hoch.
Trotz Rückgangs bleibt der Wasserpegel des Inns nach wie vor hoch.

Inn-Pegel geht wieder zurück

In der heutigen Nacht keine Hochwassereinsätze für die Feuerwehr Innsbruck

Wie prognostiziert erreichte der Inn in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 12. bis 13. Juni, den Höchststand von 6,32 Metern. Seit den frühen Morgenstunden geht der Wasserpegel jedoch wieder zurück und hat aktuell einen Stand von 6,03 Metern. Die Feuerwehren Innsbruck hatten während der Nacht keine Hochwassereinsätze zu verzeichnen, in den Morgenstunden rückte sie zu zwei kleinen, technischen Einsätzen aufgrund dessen aus. Bisher waren etwa 150 Einsatzkräfte in Innsbruck aufgrund des Hochwassers im Einsatz.

„Es ist unseren fleißigen Einsatzkräften zu verdanken, dass die Situation so gut unter Kontrolle ist. Dank ihnen sind wir für jede Lage vorbereitet, wobei ich natürlich sehr erleichtert bin, dass der Wasserpegel aktuell rücklaufend ist. Ich bedanke mich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und das Engagement“, betont Bürgermeister Georg Willi. 

„Wir haben aus dem Hochwasser 2005 vieles gelernt und sowohl bauliche Vorkehrungen getroffen, als auch den mobilen Hochwasserschutz angekauft, der derzeit zum Einsatz kommt und sich jetzt bewährt hat. Gemeinsam mit den technischen Maßnahmen sind die Freiwilligen und die Berufsfeuerwehr in bestem Einklang. Vielen Dank an alle Einsatzkräfte“, so Vizebürgermeister Franz X. Gruber.

Wasserpegel trotz Rückgang nach wie vor hoch

„Der Pegel geht aktuell zurück. Zur Sicherheit bleibt der Hochwasserschutz in der Altstadt jedoch noch bis mindestens Ende der Woche stehen, denn sicher ist sicher. Es bleibt nun abzuwarten, wie viel Niederschlag am Wochenende noch auf uns zu kommt“, führt Elmar Rizzoli, Leiter des städtischen Amts für „Allgemeine Sicherheit“ aus. Auch die bestehenden Brückensperren für FußgängerInnen und RadfahrerInnen bleiben nach wie vor aufrecht. Konkret sind dies die Karwendelbrücke, der Emile-Béthouart-Steg sowie der Hans-Psenner-Steg und die Hans-Flöckinger-Promenade im Bereich westlich des Flughafens. Die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) sowie die Feuerwehren Innsbrucks sind in Bereitschaft und beobachten den Inn laufend.

Sowohl die Regenmenge der letzten Tage als auch das Schmelzwasser als Folge des schneereichen Winters und der derzeitigen hohen Temperaturen ließen den Pegel des Inns kräftig steigen. (AD)